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Russischer Oberst fordert Putin auf, den Krieg „in 10 Tagen“ mit Atomschlägen zu beenden

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Russland ist seit langem eine der führenden Atommächte der Welt und hat ein riesiges Atomwaffenarsenal von der Sowjetunion geerbt.

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Seit Jahrzehnten positioniert ihre strategische Doktrin Atomwaffen sowohl als Abschreckungsmittel als auch als Symbol globalen Einflusses.

Nukleare Forderung eskaliert

Ein russischer Militärkommentator hat vorgeschlagen, dass Atomwaffen eingesetzt werden könnten, um den Krieg in der Ukraine schnell zu beenden, wie der Daily Mirror berichtet.

Oberst Michail Chodarenok argumentierte im kremlnahen Fernsehen, dass konventionelle militärische Mittel nicht mehr ausreichten.

„Die Aufgabe ist mit konventionellen Waffen, die wir haben, nicht lösbar, also sollten wir vielleicht auf spezielle [nukleare] Waffen umsteigen und diesen Konflikt innerhalb von 10 Tagen, [oder] bis zum 1. Mai beenden?“, sagte er.

Fristvorschlag

Chodarenok schlug vor, der Ukraine eine strikte Frist zu setzen, nach der Russland den Einsatz von Atomwaffen in Erwägung ziehen würde, wenn die Forderungen nicht erfüllt würden.

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„Die ukrainische Führung wird vor der Frage stehen, ob das Land in völligen Ruinen zurückgelassen wird oder ob wir zu einer Art Friedensabkommen übergehen“, sagte er.

Er bezeichnete den Vorschlag als einen Weg, eine rasche Lösung des Konflikts zu erzwingen.

Unterstützung im Staatsfernsehen

Während der Sendung schien Moderator Wladimir Solowjow die Idee zu unterstützen und antwortete: „Willkommen in unserem Atom-Maniacs-Club. Ich fordere das schon lange.“

Der Austausch verdeutlicht, wie solche Diskussionen offen im russischen Fernsehen geführt werden, was eine Verschiebung hin zu einer aggressiveren Botschaft widerspiegelt.

Eskalation rechtfertigen

Chodarenok argumentierte auch, dass gehärtete Ziele, einschließlich unterirdischer Bunker, stärkere Waffen erfordern würden.

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„Wie können sie dort erreicht werden, außer mit Spezialwaffen…? Für mich ist die Zeit gekommen, in der der Einsatz von Spezialwaffen nicht als außergewöhnliches Ereignis betrachtet werden sollte.“

Er fügte hinzu, dass ein schnelles Ende des Krieges letztendlich „zehntausende Leben retten“ und die Infrastruktur schützen könnte.

Quellen: Daily Mirror, Russisches Staatsfernsehen