Aldi erhöht erneut die Bezahlung, während Geschäfte um Personal kämpfen

Geschrieben von Olivia Rosenberg

Foto: Shutterstock
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Gehaltserhöhung übertrifft den Mindestlohn.

Aldi hat kürzlich seine zweite Gehaltserhöhung im Jahr 2024 angekündigt, um im hart umkämpften Arbeitsmarkt für Supermarktpersonal konkurrenzfähig zu bleiben und sich auf die bevorstehende Anhebung des Mindestlohns vorzubereiten. 

Laut einem Bericht von BBC News wird der Mindeststundenlohn für Ladenmitarbeiter bei Aldi ab dem 1. Juni landesweit auf 12,40 Pfund (ca. 14,20 Euro) angehoben. Diese Anpassung kommt mehr als 28.000 Ladenmitarbeitern zugute.

Die Erhöhung erfolgt vor dem Hintergrund, dass der gesetzliche nationale Mindestlohn im April auf 11,44 Pfund (ca. 13,10 Euro) pro Stunde steigen wird und erstmals auch 21- und 22-Jährige einschließt.

Aldi, mittlerweile die viertgrößte Supermarktkette im Vereinigten Königreich mit über 1.000 Filialen und 45.000 Mitarbeitern, übertrifft mit dieser Maßnahme den Real Living Wage, einen freiwilligen, inoffiziellen Stundenlohn, der von der Wohltätigkeitsorganisation Living Wage Foundation auf der Basis dessen festgelegt wird, was sie für ein notwendiges Einkommen hält.

Die neuen Lohnsätze liegen über dem Real Living Wage, der in London bei 13,15 Pfund (ca. 15,06 Euro) und im Rest des Vereinigten Königreichs bei 12 Pfund (ca. 13,74 Euro) pro Stunde liegt. 

Die Ankündigung ist Teil einer Reihe von Lohnerhöhungen großer Supermarktketten, darunter Tesco, Sainsbury's, Asda und M&S, die alle darauf abzielen, ihre Mitarbeiter besser zu entlohnen und gleichzeitig inflationären Druck im Auge zu behalten.