Reichtumswahn: Wie Instagram unsere Finanzwahrnehmung verzerrt

Geschrieben von Olivia Rosenberg

Foto: Shutterstock
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Ein wachsendes Problem für Millennials und Gen Z.

Die ständige Konfrontation mit Reichtum und luxuriösen Lebensstilen in den sozialen Medien führt zu einem alarmierenden Phänomen: der Geld-Dysmorphie. 

Dieses Phänomen, das intensive Angstgefühle aufgrund wahrgenommener finanzieller Mängel auslöst, betrifft zunehmend Menschen, die sich mit den Online-Darstellungen von Reichtum vergleichen. 

Eine Studie von Qualtrics im Auftrag von Intuit Credit Karma, berichtet von Metro, zeigt, dass fast die Hälfte der Millennials und Gen Zs mit dem Vergleich ihrer Finanzen zu dem, was sie online sehen, zu kämpfen haben.

Die Studie ergab, dass 50% der jungen Menschen sich von ihren Geldzielen überwältigt fühlen, und über 40% der zwischen 1981 und 2012 Geborenen erleben, was als Geld- oder Finanzdysmorphie bezeichnet wird. 

Auch ältere Generationen sind betroffen: Ein Viertel der Gen X-Befragten und 14% der über 59-Jährigen gaben an, sich ähnlich zu fühlen.

Die Geld-Dysmorphie wird durch die ständige Präsenz von Influencern und luxuriösen Lebensstilen in sozialen Medien verstärkt, die unrealistische Standards setzen. 

In einer Zeit, in der die Preise für lebensnotwendige Güter steigen und die Löhne stagnieren, können die meisten Menschen diese aufwendigen Lebensstile nicht nachahmen. 

Dennoch versuchen einige, diesen nachzueifern, was oft zu finanziellen Schwierigkeiten führt.