Ein umfangreicher Fahrzeugrückruf wurde in den Vereinigten Staaten angeordnet, nachdem bei mehreren Hyundai-Modellen Sicherheitsbedenken festgestellt wurden. Das Problem betrifft eine Komponente, die darauf ausgelegt ist, Insassen im Falle eines Unfalls zu schützen.
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Regulierungsbehörden warnen, dass der Defekt das Verletzungsrisiko erhöhen könnte, wenn er nicht behoben wird.
Sicherheitsbedenken geäußert
Laut UNILAD unter Berufung auf die National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) ruft Hyundai 294.128 Fahrzeuge aufgrund eines Fehlers im Zusammenhang mit den Sicherheitsgurtverankerungen zurück.
Die Behörde erklärte, dass eine „gelöste Sicherheitsgurtverankerung“ sowohl auf der Fahrer- als auch auf der Beifahrerseite die Insassen möglicherweise nicht ausreichend sichern könne. Dies könne, so die Behörde, „den Insassen nicht angemessen zurückhalten und das Verletzungsrisiko bei einem Unfall erhöhen.“
Nicht alle Fahrzeuge sind betroffen, doch der Rückruf richtet sich an bestimmte neuere Modelle aus den vergangenen Jahren.
Betroffene Modelle aufgelistet
Der Rückruf umfasst bestimmte Hyundai Ioniq 6 Modelle der Baujahre 2023 bis 2025 sowie Genesis G90 Modelle von 2023 bis 2026. Auch einige Santa Fe und Santa Fe Hybrid Fahrzeuge der Baujahre 2024 bis 2026 sind betroffen.
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Besitzern dieser Fahrzeuge wird geraten zu überprüfen, ob ihr Fahrzeug in den Rückruf einbezogen ist.
Dem Bericht zufolge können Fahrer dies überprüfen, indem sie ihre Fahrzeug-Identifikationsnummer auf der Website der NHTSA eingeben.
Reparatur und Reaktion
Hyundai-Händler werden die betroffenen Fahrzeuge überprüfen und die Sicherheitsgurtverankerungen bei Bedarf verstärken oder ersetzen. Die Arbeiten werden kostenlos durchgeführt.
Benachrichtigungsschreiben an die Besitzer sollen ab dem 5. Juni versendet werden und weitere Anweisungen zum Vorgehen enthalten.
Frühere Rückrufaktion
Die aktuelle Maßnahme folgt auf einen weiteren großen Rückruf des Herstellers vor weniger als einem Jahr. Damals waren mehr als 568.000 Fahrzeuge von Problemen im Zusammenhang mit Sicherheitsgurten betroffen.
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In diesem Fall erklärte die NHTSA: „Die betroffenen Fahrzeuge sind mit Sicherheitsgurtschloss-Baugruppen in der ersten Reihe und an den äußeren Sitzplätzen der zweiten Reihe ausgestattet, die Komponenten enthalten können, die nicht den Spezifikationen entsprechen und vom Zulieferer hergestellt wurden.“
„Diese Komponenten können zu Störungen im Verriegelungskanal führen und potenziell die Reibung erhöhen, insbesondere bei niedrigen Umgebungstemperaturen.“
Das erneute Auftreten ähnlicher Probleme könnte weitere Fragen zur Zuverlässigkeit der Komponenten und zur Qualitätskontrolle der Zulieferer aufwerfen.
Quellen: UNILAD, National Highway Traffic Safety Administration