Gypsy-Rose Blanchard hat erneut öffentliche Aufmerksamkeit auf sich gezogen, diesmal durch einen viralen Social-Media-Trend. Ihr jüngster Auftritt im Internet hat gemischte Reaktionen bei den Zuschauern ausgelöst.
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Das Video, das eigentlich humorvoll gemeint war, entfachte schnell erneut eine Debatte über ihre Vergangenheit, berichtet People.
Viraler Moment
Blanchard, 34, nahm an dem TikTok-Trend „We listen and we don’t judge“ teil, bei dem Nutzer persönliche oder schwierige Erfahrungen in einem lockeren Ton teilen.
In einem Clip, der am 21. März von der Influencerin Natalie Reynolds veröffentlicht wurde, spielte sie auf ihre Rolle beim Tod ihrer Mutter an.
„Wir hören zu und urteilen nicht: Ich war achteinhalb Jahre im Gefängnis, weil ich …“, sagte sie, bevor sie ein würgendes Geräusch machte und hinzufügte: „… meine eigene Mutter.“
Reynolds reagierte sichtbar überrascht, bevor Blanchard den Satz des Trends wiederholte, um das Video fortzusetzen.
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Reaktionen im Netz
Das Video stieß schnell auf Kritik von einigen Zuschauern.
„Daran ist überhaupt nichts lustig“, schrieb ein Kommentator.
Ein anderer fügte hinzu: „Das war weder süß noch lustig“, während andere infrage stellten, warum der Clip überhaupt geteilt wurde.
Der lockere Ton des Trends stand in starkem Kontrast zur Ernsthaftigkeit des Themas.
Hintergrund des Falls
Blanchard verbüßte eine Haftstrafe, nachdem sie sich im Jahr 2015 im Zusammenhang mit der Tötung ihrer Mutter Dee Dee Blanchard des Mordes zweiten Grades schuldig bekannt hatte.
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Der Fall erregte große Aufmerksamkeit aufgrund ihrer Vorgeschichte als Opfer von Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom.
Ihr damaliger Freund Nicholas Godejohn wurde später wegen Mordes ersten Grades verurteilt und zu lebenslanger Haft verurteilt.
Blanchard wurde im Dezember 2023 nach acht Jahren Haft entlassen.
Leben nach der Haft
Seit ihrer Entlassung hat Blanchard in Interviews und in sozialen Medien offen über ihre Vergangenheit gesprochen.
Nach dem Ende ihrer Bewährungszeit im Juni 2025 schrieb sie: „Ich habe Verantwortung übernommen, und jetzt nehme ich mein Leben zurück. Als ich meine Strafe akzeptierte, akzeptierte ich auch das Gewicht meiner Entscheidungen.“
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Sie fügte hinzu: „Das ist Freiheit. Und ich gehe mit Klarheit, Frieden und Selbstvergebung nach vorne.“
Ihr jüngster Beitrag zeigt, wie ihre Geschichte weiterhin starke Reaktionen hervorruft, während sie ihr öffentliches Leben gestaltet.
Quellen: People