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KI hilft US-Familie bei der Wahl eines neuen Zuhauses in England

Drone view of Torquay Marina with sailboats, yachts, clear sky and turquoise water.
Shutterstock

Eine Familie aus Florida, die sich auf einen Umzug nach England vorbereitet, sagt, ihre Entscheidung sei von persönlichen Verbindungen, Lebenszielen und etwas Unterstützung durch künstliche Intelligenz geprägt worden.

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Ihre Suche hat sie nach Torquay geführt, einer Hafenstadt an der Südküste Englands, die für ihre von Palmen gesäumte Strandpromenade, ihre vom Tourismus geprägte Wirtschaft und ein langsameres Tempo außerhalb der Hochsaison bekannt ist.

Ashley Anne O’Brien hatte bereits darüber nachgedacht, wegzuziehen, bevor sie sich an Technologie wandte. Sie sagte der Zeitung The Mirror, dass politische Entwicklungen in den Vereinigten Staaten zu einem wachsenden Gefühl der Unruhe beigetragen hätten, was sie dazu veranlasste, Alternativen im Ausland zu prüfen.

Um die große Zahl an Möglichkeiten einzugrenzen, nutzte sie ChatGPT, um eine engere Auswahl potenzieller Wohnorte zu erstellen.

Viele der Vorschläge wiesen in Richtung Devon, einer Region, die aufgrund ihrer Küstenlandschaft und ihres Lebensstils seit langem sowohl britische Umziehende als auch Neuankömmlinge anzieht.

Anstatt endlos zu recherchieren, gab die Liste der Familie einen klareren Ausgangspunkt.

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Warum Torquay

Torquay stach schnell hervor. Die Stadt, gelegen an der Englischen Riviera, verbindet einen funktionierenden Hafen mit einem stetigen Strom an Touristen, was zu einer Mischung aus Aktivität und ruhigerem Wohnleben führt.

Es gab auch eine persönliche Verbindung. Ihr Ehemann, ursprünglich aus Walsall, war bereits dort gewesen und erinnerte sich gut daran, was letztlich den Ausschlag gab.

Die Familie hofft nun, bis zum Sommer umzuziehen und schließlich ein Bed & Breakfast zu übernehmen, um so einen praktischeren Alltag aufzubauen.

Ashley beschrieb die Idee in einfachen Worten: Ihr Mann bereitet das Frühstück für die Gäste zu, während sie in der Küche backt – ein Rhythmus, der weit von ihrem derzeitigen Leben entfernt ist.

Ausblick

Ashley sagte der britischen Zeitung, sie habe sich in den USA „ständig ängstlich“ gefühlt, und deutete an, dass der stetige Strom politischer Nachrichten und Entscheidungen schwer nachzuvollziehen geworden sei.

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Sie erklärte, dass sie möchte, dass ihre Kinder mit einem Fokus auf alltägliche Belange aufwachsen, anstatt auf größere nationale Spannungen.

Sie hat bereits begonnen, lokalen Online-Gruppen zu folgen, und nimmt Details über das Leben in Torquay auf – von Veranstaltungen bis hin zu kleineren Ärgernissen wie Parken und Verkehr in der Nähe der Strandpromenade.

Für die Familie geht es bei dem Umzug darum, das Tempo des Alltags anzupassen. Torquay bietet mit seiner Mischung aus Tourismus und Gemeinschaft etwas, das überschaubar wirkt. Ein anderes Tempo, andere Prioritäten.

Quelle: The Mirror

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