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Korruptionsindex: USA auf ein 14-Jahres-Tief gefallen

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Wie glauben Sie, dass sich Donald Trump dabei fühlt, von Barack Obama übertroffen zu werden?

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Transparency International (eine globale Koalition gegen Korruption) hat seinen jährlichen Korruptionsindex veröffentlicht, der 182 Länder weltweit nach dem sogenannten CPI-Wert einstuft.

CPI ist die Abkürzung für den Corruption Perceptions Index (Korruptionswahrnehmungsindex). Die Bewertung reicht von 0 bis 100, wobei 100 für „sehr sauber“ und 0 für „hochgradig korrupt“ steht.

Es ist das weltweit am häufigsten verwendete Korruptionsranking. Es misst, wie korrupt der öffentliche Sektor eines Landes nach Einschätzung von Experten und Geschäftsleuten wahrgenommen wird.

Was sagt der Index also über den Zustand der Vereinigten Staaten im ersten Jahr von Donald Trumps zweiter Amtszeit als Präsident aus?

14-Jahres-Tief

Die USA erhalten einen CPI-Wert von 64, einen Punkt weniger als im Jahr 2024.

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Zum Vergleich: Deutschland erreicht 77 Punkte, Kanada 75 Punkte, und Dänemark ist mit 89 Punkten zum achten Mal in Folge Spitzenreiter.

Blickt man jedoch ein Jahrzehnt zurück, hat das Land einen deutlichen Rückgang im Index verzeichnet.

Im Jahr 2015, als Barack Obama im Amt war, erreichten die USA 76 Punkte im CPI, nach 74 Punkten im Jahr 2014.

Tatsächlich ist der aktuelle Wert von 64 der niedrigste, den die USA in den vergangenen 14 Jahren erzielt haben.

Rückgang unter Trump und Biden

Der CPI-Wert für 2017, das erste Jahr von Donald Trumps erster Amtszeit als Präsident, lag bei 75. Im letzten Jahr seiner ersten Amtszeit, im Jahr 2020, war der Wert auf 67 gesunken.

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Seit 2012 haben die USA zweimal einen jährlichen Rückgang von vier Punkten verzeichnet: von 2014 (75) auf 2015 (71) sowie erneut von 2023 (69) auf 2024 (65).

Den vollständigen Bericht finden Sie auf der Website von Transparency International (öffnet in einem neuen Tab).

Quellen: Transparency International