Eine routinemäßige Essenslieferung ins Weiße Haus wurde zu einem politischen Moment, als US-Präsident Donald Trump sie nutzte, um ein zentrales wirtschaftspolitisches Versprechen hervorzuheben.
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Der kurze Austausch mit einer Lieferfahrerin unterstrich den Fokus seiner Regierung auf steuerliche Änderungen bei Trinkgeldern zugunsten von Beschäftigten im Dienstleistungssektor.
Moment im Weißen Haus
Laut 20minutos ließ Trump am Montag McDonald’s ins Weiße Haus liefern, wo die Lieferfahrerin Sharon Simmons mit der Bestellung eintraf.
Sie trug ein T-Shirt mit der Aufschrift „DoorDash Grandma“ und übergab das Essen, nachdem sie an die Tür des Oval Office geklopft hatte.
„Das scheint nicht geplant zu sein“, scherzte Trump, als er sie begrüßte.
Großzügiges Trinkgeld
Auf die Frage nach Trinkgeld im Weißen Haus überreichte Trump Simmons einen 100-Dollar-Schein. Sie reagierte positiv und dankte ihm für seine Steuerpolitik in Bezug auf Trinkgelder.
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„Ich möchte Ihnen für die Steuerbefreiung auf Trinkgelder danken. Sie hat meiner Familie enorm geholfen, und ich weiß das wirklich zu schätzen“, sagte sie und fügte hinzu, dass die Änderung ihr Einkommen deutlich erhöht habe.
Der Moment wurde schnell als Beispiel für den Versuch des Präsidenten gewertet, eine Verbindung zu Beschäftigten im Dienstleistungssektor herzustellen.
Politischer Fokus
Trump hat die Senkung der Steuern auf Trinkgelder zu einem zentralen Bestandteil seiner Wirtschaftspolitik gemacht und die Idee erstmals während seines Wahlkampfs 2024 hervorgehoben.
Die Maßnahme wurde später in ein umfassenderes Steuerpaket aufgenommen, das 2025 vom Kongress verabschiedet wurde und bestimmte Abzüge im Zusammenhang mit Trinkgeldeinnahmen ermöglicht.
Begrenzte Entlastung
Die Initiative bleibt dennoch ein wichtiger Gesprächspunkt für die Regierung, da sie versucht, Arbeitnehmer in Branchen anzusprechen, die auf Trinkgelder angewiesen sind.
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Quellen: 20minutos