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Prinz Andrews ex-frau: Seltsame forderungen an das royale personal enthüllt

Sarah Ferguson
Pierre,Sami & Roxi Cola, CC0, via Wikimedia Commons

Sie war einst als die „Duchess of Excess“ bekannt – ein Spitzname, der Sarah Ferguson noch lange nach dem Ende ihrer royalen Ehe verfolgte.

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Neue Vorwürfe deuten darauf hin, dass ihr Privatleben auf einem Anwesen in Berkshire von strengen Erwartungen an das Personal und opulenten persönlichen Gewohnheiten geprägt war.

Leben in Sunninghill

Nach Angaben von The Express lebte Sarah Ferguson auf dem 50.000 Acre großen Anwesen Sunninghill Estate zu einer Zeit, in der ihre Finanzen stark unter Druck standen. Bis 1994 soll sie Schulden in Höhe von bis zu 3,7 Millionen Pfund angehäuft haben.

Trotz dieser Geldsorgen, so schreiben die Autoren Chris Hutchins und Peter Thompson, sei ihr Lebensstil weiterhin anspruchsvoll geblieben. In ihrem Buch Sarah’s Story: The Duchess who Defied the Royal House of Windsor beschreiben sie eine lange Liste von Anforderungen, die dem Hauspersonal auferlegt worden seien.

Regeln für die Wäsche

Zu den auffälligeren Behauptungen zählt demnach die Forderung, dass all ihre Slips, BHs und Strumpfhosen vom Personal sorgfältig gebügelt werden mussten. Die Autoren schreiben, wenn ihre Wäsche nicht nach dem von ihr bevorzugten Waschmittel gerochen habe, habe sie „angeordnet, alles erneut reinigen zu lassen“.

Zudem heißt es in dem Buch, dass die Standards unabhängig vom zusätzlichen Arbeitsaufwand strikt durchgesetzt worden seien. Vom Personal sei erwartet worden, präzise Vorlieben zu erfüllen und nicht nur grundlegende Aufgaben zu erledigen.

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Rituale zur Schlafenszeit

Hutchins und Thompson behaupten weiter, Sarah habe verlangt, dass „jeden Abend zwei Wärmflaschen an der Seite ihres Kingsize-Bettes platziert“ würden. Das Personal habe außerdem die Wassertemperatur messen müssen, damit sie „genau ihren Vorstellungen entsprach“.

Auch die morgendlichen Abläufe seien ebenso genau festgelegt gewesen. Frisch gepresster Orangensaft habe „genau in dem Moment serviert werden müssen, in dem sie sich setzte“, eine Vorbereitung im Voraus sei nicht toleriert worden.

„Sie konnte erkennen, ob der Saft früher zubereitet worden war, und weigerte sich dann, ihn anzurühren“, schreiben die Autoren.

Verwöhntes Haustier

Die Detailversessenheit der ehemaligen Herzogin habe sich auch auf ihren Hund Bendicks erstreckt. Ein Freund sagte früher, der Jack Russell habe „richtige Abendessen, Leber oder Würstchen mit Soße“ serviert bekommen.

Während sie sich Sorgen über steigende Haushaltskosten gemacht habe, behauptete der royale Autor Andrew Lownie, Sarah habe dennoch „trotzig“ Licht und Heizung wieder eingeschaltet – ungeachtet der Kosten.

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Finanzielle Schatten

The Express weist darauf hin, dass Sarah später auf finanzielle Unterstützung von Jeffrey Epstein zurückgriff und 2011 ein Darlehen in Höhe von 15.000 Pfund annahm. Die Mail on Sunday berichtete, Epstein habe sie rund 15 Jahre lang heimlich finanziell unterstützt.

Die Vorwürfe fügen sich in ein langjähriges Bild von Exzess und Kontroversen ein, das die Herzogin von York weit über ihre Zeit als arbeitendes Mitglied des Königshauses hinaus begleitet hat.

Quellen: The Express, Mail on Sunday, Sarah’s Story: The Duchess who Defied the Royal House of Windsor