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Putin macht schockierende Enthüllung über geheime US-Militärgespräche zu Kuba

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President.am, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Wenn globale Supermächte hinter verschlossenen Türen private Gespräche führen, bleibt dem Rest der Welt nur das Rätselraten.

Die Geschichte zeigt, dass selbst erbitterte Rivalen in globalen Krisen über inoffizielle Kanäle kommunizieren. Nun hat eine überraschende Äußerung eines bedeutenden Staatschefs den Vorhang zu einem solchen Gespräch gelüftet, wie 20minutos berichtet.

Hinter verschlossenen Türen

Putin ließ außerhalb von St. Petersburg eine Bombe platzen. Während eines Treffens mit Nachrichtenagenturen enthüllte er, dass Moskau direkte Gespräche mit Washington über ein hochsensibles geopolitisches Thema geführt habe.

Die geheimen Gespräche konzentrierten sich dem Bericht von 20minutos zufolge direkt auf eine mögliche Militärintervention in der Karibik, die sich um eine Operation im venezolanischen Stil auf Kuba drehte.

Als Reporter am Donnerstag auf Details drängten, hielt der russische Staatschef seine Antwort unglaublich kurz. „Gab es Kontakte mit der US-Regierung bezüglich Kuba? Ja, die gab es“, erwiderte Putin, ohne weitere Einzelheiten zu nennen.

Unterdessen sandte der russische Außenminister Sergej Lawrow dem ehemaligen kubanischen Präsidenten Raúl Castro eine Notiz zu dessen 95. Geburtstag. Er versprach Moskaus volle Unterstützung.

Rote Linien

Lawrow nutzte den Brief, um amerikanische Wirtschaftsmaßnahmen gegen Havanna scharf zu kritisieren. „Im Kontext des beispiellosen externen Drucks, dem das kubanische Volk ausgesetzt ist, drücken wir erneut unsere feste Solidarität und Unterstützung aus“, erklärte Lawrow.

Er lobte Castro in höchsten Tönen. Der Außenminister bezeichnete ihn als Beispiel für „selbstlosen Dienst an der Heimat, an seinem Volk und an den Idealen der Kubanischen Revolution“ und fügte hinzu, er bleibe ein „Symbol für Stoizismus, Mut, Patriotismus und unerschütterlichen Willen“.

Das Gespräch verlagerte sich schnell zurück nach Europa. Putin erörterte den festgefahrenen Konflikt in der Ukraine und betonte, dass die vollständige Kontrolle über die Donbas-Region ein potenzielles Friedensabkommen nicht verhindern werde.

Die Verhandlungen seien dem Bericht von 20minutos zufolge aufgrund des Krieges im Iran vollständig zum Erliegen gekommen. Dennoch behauptete Putin, dass militärische Siege auf dem Schlachtfeld und Diplomatie gleichzeitig möglich seien.

Die Landkarte verändert sich

Der russische Staatschef blieb bei seinen Zielen. „Das eine schließt das andere nicht aus. Die Kontrolle der gesamten Region und der Abschluss eines ‚Abkommens‘ schließen sich nicht gegenseitig aus“, bekräftigte der russische Präsident.

Die territorialen Gewinne nehmen täglich zu. Moskau behauptet nun, Luhansk stehe vollständig unter russischer Kontrolle, während Donezk zu 85 Prozent kontrolliert werde. „Die russische Armee hat ungefähr 2.440.000 Quadratkilometer unter ihre Kontrolle gebracht“, betonte er.

Alles hänge von der Ukraine ab. Dennoch stellte Putin klar, dass alle zukünftigen Gespräche ein in Anchorage von Russland und den USA unterzeichnetes Abkommen als Ausgangspunkt nehmen müssten.

Quellen: 20minutos