Schwere Kämpfe dauern entlang der Frontlinien in der Ukraine an, wobei Kiew anhaltende russische Verluste meldet.
Neue Zahlen verdeutlichen das Ausmaß der Abnutzung mehr als zwei Jahre nach Beginn des Krieges.
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Der Generalstab der Ukraine teilte mit, dass die russischen Streitkräfte in den vergangenen 24 Stunden weitere 1.220 Soldaten verloren haben, wie aus auf Facebook veröffentlichten Zahlen hervorgeht, über die Ukrinform berichtete. Damit belaufen sich die geschätzten Gesamtverluste an russischem Personal seit Februar 2022 auf rund 1.290.960.
Die Daten spiegeln anhaltende Gefechte in mehreren Gebieten wider, wobei die Kämpfe in wichtigen Sektoren weiterhin intensiv bleiben.
Zerstörte Ausrüstung
Ukrainische Behörden verwiesen zudem auf fortgesetzte Verluste in mehreren Kategorien russischer Militärtechnik, wobei die größten Auswirkungen bei den Frontkampfsystemen verzeichnet wurden.
Gepanzerte Einheiten und schwere Artillerie wiesen deutliche Zuwächse bei den Verlusten auf, wobei Berichten zufolge in den vergangenen 24 Stunden Dutzende Systeme zerstört wurden. Die Verluste bei Drohnen stiegen stark an und markierten den größten Zuwachs in einer einzelnen Kategorie.
Auch Raketenangriffe und logistische Mittel waren betroffen, mit weiteren gemeldeten Verlusten bei Marschflugkörpern und Transportfahrzeugen zur Unterstützung der Operationen.
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Andere Kategorien, darunter Flugzeuge und Luftverteidigungssysteme, zeigten im jüngsten Update kaum oder keine Veränderungen.
Druck an der Front
Laut Ukrinform bleiben die Kämpfe entlang der Front aktiv, mit täglich Hunderten gemeldeten Gefechten.
Bis zum späten 24. März habe es 176 Kampfhandlungen zwischen ukrainischen Verteidigern und russischen Truppen gegeben, so die Nachrichtenagentur.
Der stärkste Druck wurde in der Nähe von Pokrowsk verzeichnet, wo russische Streitkräfte versucht haben, vorzurücken.
Laufende Aktualisierungen
Ukrainische Behörden wiesen darauf hin, dass die Zahlen weiterhin aktualisiert werden, während Berichte vom Schlachtfeld überprüft werden.
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Die neuesten Daten unterstreichen die anhaltende Intensität des Konflikts und die fortgesetzte Belastung der russischen Streitkräfte, während der Krieg in sein viertes Jahr eintritt.
Quellen: Ukrinform