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Schon einmal gefragt, wer eine präsidentschaftswahl gewinnen würde – Trump oder Obama? Die KI hat eine antwort

Donald Trump & Barack Obama
Foto: Shutterstock

Ein YouTube-Creator hat mithilfe künstlicher Intelligenz ein Präsidentschaftsrennen entworfen, das nach geltendem US-Recht derzeit nicht zulässig ist.

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In dem spekulativen Szenario dürfen sowohl Donald Trump als auch Barack Obama im Jahr 2028 für eine dritte Amtszeit kandidieren – und die KI liefert ein eindeutiges Ergebnis.

Laut UNILAD untersuchte der populäre Kanal I Ask AI, was passieren könnte, wenn die verfassungsrechtliche Begrenzung auf zwei Amtszeiten aufgehoben würde. Der Moderator bat die Zuschauer, rechtliche Beschränkungen vorübergehend außer Acht zu lassen, um das hypothetische Duell zu betrachten.

Das Gesetz außer Acht gelassen

Nach dem 22. Zusatzartikel zur US-Verfassung dürfen Präsidenten nicht mehr als zweimal gewählt werden. Wie das National Constitution Center zitiert wird: „Niemand darf mehr als zweimal in das Amt des Präsidenten gewählt werden, und niemand, der das Amt des Präsidenten ausgeübt oder als Präsident für mehr als zwei Jahre einer Amtszeit amtierend übernommen hat, für die eine andere Person zum Präsidenten gewählt wurde, darf mehr als einmal in das Amt des Präsidenten gewählt werden.“

Trotz dieser Einschränkung stellte sich das Video ein Rennen vor, in dem Trump erneut antritt und auf Obama trifft, dessen Name – so der Moderator – häufig genannt wird, wenn über eine mögliche dritte Amtszeit Trumps spekuliert wird.

Die KI wurde gebeten, mögliche Wahlkampfstrategien, die Stimmung der Wähler und das wahrscheinliche Ergebnis einzuschätzen.

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Ausrichtung des Wahlkampfs

Laut dem UNILAD-Bericht über das Video schlug die KI vor, dass Obamas Wahlkampf stark darauf ausgerichtet wäre, sich von Trump abzugrenzen. Sie prognostizierte, dass er sich darauf konzentrieren würde, das, was er als Folgen einer verlängerten Trump-Präsidentschaft darstellt, rückgängig zu machen und zu stabilisieren.

Das System fügte hinzu: „Er würde sich als Gegengewicht präsentieren – besonnen, wo Trump konfrontativ ist, institutionell orientiert, wo Trump disruptiv agiert – und das Rennen zu einem direkten Referendum über zwei sehr unterschiedliche Regierungsstile machen.“

Die KI spekulierte zudem, das Land könnte nach Jahren politischer Spaltung, Skandale und Proteste politisch ermüdet sein, was die üblichen Vorteile eines Amtsinhabers schwächen würde.

Ein klares Ergebnis

Vor diesem Hintergrund kam die KI zu dem Schluss, dass das Rennen nicht besonders knapp ausfallen würde. „In diesem Umfeld würde ich es nicht als hauchdünn ansehen. Ich würde zu einem recht klaren Sieg Obamas tendieren“, hieß es im Video.

UNILAD merkte an, dass ähnliche hypothetische Duelle auf X, ehemals Twitter, kursieren, wo Nutzer vergleichbare Fragen an den KI-Chatbot der Plattform, Grok, gestellt haben.

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In der Realität endet Trumps derzeitige Amtszeit im Januar 2029, und die verfassungsrechtlichen Bestimmungen verbieten eine Wiederwahl über zwei Amtszeiten hinaus.

Das Gedankenspiel bleibt somit ein Gedankenexperiment – eines, das die anhaltende öffentliche Faszination für beide ehemaligen Präsidenten sowie die zunehmende Nutzung von KI zur Simulation politischer Szenarien unterstreicht.

Quellen: UNILAD, National Constitution Center