Ein beschädigter russischer Gastanker treibt nach gescheiterten Rettungsversuchen nun unkontrolliert im Mittelmeer und schürt die Sorge vor einer möglichen Umweltkatastrophe. Behörden erklären, dass sich die WEin beschädigter russischer Gastanker treibt nach gescheiterten Rettungsversuchen nun unkontrolliert im Mittelmeer und schürt die Sorge vor einer möglichen Umweltkatastrophe. Behörden erklären, dass sich die Wetterbedingungen verschlechtert haben und das Schiff dadurch manövrierunfähig und unberechenbar geworden ist.tterbedingungen verschlechtert haben und das Schiff dadurch manövrierunfähig und unberechenbar geworden ist.
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Der Vorfall ereignete sich Wochen, nachdem Explosionen die Besatzung gezwungen hatten, das Schiff zu verlassen.
Gescheiterter Rettungsversuch
Laut The Moscow Times bestätigten libysche Behörden, dass Versuche, den russischen Tanker Arctic Metagaz abzuschleppen, aufgrund schwerer Wetterbedingungen ausgesetzt werden mussten.
Die Behörden erklärten, die Bedingungen hätten die Operation unmöglich gemacht, und verwiesen auf „schwierige Wetterverhältnisse“.
„Windböen von bis zu 40 oder 50 Knoten und Wellen von fünf Metern Höhe“ hätten den Einsatz verhindert, teilte die libysche Seebehörde mit.
Außer Kontrolle
Das Schiff, das nun zwischen Libyen und Malta treibt, wurde von den Behörden als „außer Kontrolle“ eingestuft.
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Nahegelegene Schiffe und maritime Behörden wurden gewarnt, Abstand zu halten und jegliche Anzeichen von Feuer oder Rauch zu melden.
Der Tanker war aufgegeben worden, nachdem es am 3. März während des Transports von Flüssigerdgas von Russland nach Ägypten zu einer Reihe von Explosionen gekommen war.
Ursache der Explosionen unklar
Russland hat die Ukraine für die Explosionen verantwortlich gemacht, doch Kiew hat auf die Anschuldigungen nicht reagiert, berichtet The Moscow Times.
Zum Zeitpunkt des Vorfalls befanden sich noch rund 700 Tonnen Treibstoff sowie eine „erhebliche Menge Erdgas“ an Bord, wie Behörden angaben.
Alle Besatzungsmitglieder konnten nach den Explosionen sicher evakuiert werden.
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Umweltbedenken
Die libysche National Oil Corporation hatte geplant, gemeinsam mit dem italienischen Energiekonzern Eni das Schiff zu sichern.
Aufgrund von Sorgen über mögliche Umweltverschmutzung erwogen die Behörden jedoch stattdessen, den Tanker von der libyschen Küste wegzubewegen.
Da das Schiff weiterhin treibt und keine unmittelbare Bergung in Sicht ist, wachsen die Befürchtungen über mögliche Umweltschäden, falls sich die Lage verschlechtert.
Quellen: The Moscow Times