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Update: Trump im Konflikt mit Israel

Donald Trump
The White House / Wiki Commons

Ein neuer Konflikt ist ausgebrochen.

Neue Meinungsverschiedenheiten zwischen Washington und Jerusalem scheinen sich abzuzeichnen, während sich die diplomatischen Bemühungen um den Iran hinter verschlossenen Türen intensivieren.

Amerikanische und israelische Beamte sollen sich in den letzten Tagen darüber gestritten haben, wie die laufenden Verhandlungen mit Teheran zu handhaben sind, laut Berichten, die am Mittwoch von Axios, tv3.it und The Wall Street Journal veröffentlicht wurden. Von beiden Medien zitierte Quellen beschrieben eine wachsende Frustration zwischen US-Präsident Donald Trump und dem israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu während der Diskussionen über einen möglichen neuen Rahmen zur Entschärfung des regionalen Konflikts.

Netanyahu nach Anruf angeblich frustriert

Axios berichtete, dass sich die Spannungen zuspitzten, nachdem Trump und Netanyahu einen überarbeiteten Vorschlag zum Iran-Streit erörtert hatten.

Eine Quelle teilte dem Medium mit, dass Netanyahu nach dem Gespräch am Dienstag mit dem amerikanischen Präsidenten „sehr aufgewühlt“ gewesen sei.

Eine andere Quelle beschrieb den israelischen Staatschef nach dem Austausch angeblich als „auf glühenden Kohlen sitzend“, was eine tiefe Unzufriedenheit mit der Richtung der Gespräche vermuten lässt.

Diplomatische Bemühungen unter Führung von Katar und Pakistan, zusammen mit mehreren weiteren Partnern, sollen eine erneute Friedensinitiative hervorgebracht haben, die darauf abzielt, die Spannungen zwischen Washington und Teheran abzubauen.

Trump pausiert Militäraktion

Trump hat den Iran in den letzten Wochen wiederholt gewarnt, während er gleichzeitig signalisierte, dass die Verhandlungen aktiv bleiben.

Den Berichten zufolge sagte der Präsident, er sei bereit, einen weiteren Militärschlag zu verzögern, weil die derzeit laufenden Diskussionen eine positive Entwicklung darstellten.

Von den Medien zitierte Quellen behaupteten auch, Trump habe Vertrauen hinsichtlich Netanyahus Position geäußert.

„Er wird tun, was immer ich will“, soll Trump über den israelischen Premierminister gesagt haben.

Israelische Bedenken bleiben bestehen

Trotz der erneuten diplomatischen Aktivitäten bleibt Netanyahu den Verhandlungen angeblich zutiefst skeptisch gegenüber und unterstützt weiterhin einen härteren militärischen Ansatz gegenüber dem Iran.

Berichte deuten darauf hin, dass israelische Beamte die Wiederaufnahme militärischer Operationen befürworten, die Ende Februar gemeinsam mit dem erklärten Ziel gestartet wurden, die iranischen Militärfähigkeiten weiter zu schwächen.

Differenzen zwischen Washington und Jerusalem in der Iran-Politik sind bereits zuvor öffentlich geworden, obwohl jüngste Berichte darauf hindeuten, dass die Frustrationen hinter den Kulissen nun direkter werden könnten, während die Verhandlungen andauern.