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US-General sagt: Die Grönland-Frage bringt die NATO nicht in Gefahr

Alexus Grynkewich
U.S. Army photo by Sgt. 1st Class Christopher Osburn / Wiki Commons

Befürchtungen über die Zukunft der NATO sind nach erneuten politischen Spannungen rund um Grönland wieder aufgekommen.

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Führende Militärvertreter betonen jedoch, dass das Bündnis stabil bleibt und sich weiterhin auf seinen Kernauftrag konzentriert.

Nach Angaben des obersten NATO-Befehlshabers in Europa haben jüngste Äußerungen aus Washington die militärische Haltung des Bündnisses nicht verändert.

Politische Debatte

US-General Alexus Grynkewich sagte, die Kontroverse um Grönnland sei als politische und nicht als militärische Frage zu betrachten.

„Die Grönland-Frage ist eine politische Frage, und auf militärischer Ebene konzentrieren wir uns auf das, worauf wir uns im gesamten Bündnis immer konzentriert haben: die Abschreckung und Verteidigung des Bündnisses gegen jede Bedrohung“, sagte Grynkewich.

Er fügte hinzu, Gespräche mit anderen Generalstabschefs innerhalb der NATO hätten gezeigt, dass es keine Beeinträchtigung der operativen Verpflichtungen gebe.

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Keine Änderung des Auftrags

Grynkewich, der als Supreme Allied Commander Europe und zugleich als Befehlshaber des US European Command fungiert, betonte, dass der Auftrag der NATO unverändert bleibe.

„Bei allen Generalstabschefs, mit denen ich regelmäßig gesprochen habe, gab es keine Änderung bei der Erfüllung unseres Auftrags“, sagte er.

Der General antwortete damit auf Fragen von Journalisten, ob sich die Vereinigten Staaten möglicherweise vom Bündnis distanzieren könnten.

Beruhigung im Ausland

Anfang dieses Monats äußerte sich Grynkewich auch während eines Besuchs in Finnland zu dem Thema.

„Ich glaube, wir sind derzeit weit davon entfernt, uns in einer Krisensituation zu befinden“, sagte er am 9. Januar und versuchte damit, weitere Beruhigung hinsichtlich des Zustands des Bündnisses zu vermitteln.

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Seine Äußerungen erfolgten vor dem Hintergrund einer wachsenden öffentlichen Debatte in Europa über die politischen Folgen von US-Erklärungen zu Grönland.

Fokus auf die Ostflanke

Grynkewich wird voraussichtlich gemeinsam mit dem rumänischen Generalstabschef General Gheorghiță Vlad das nationale gemeinsame Ausbildungszentrum Getica in Cincu besuchen.

Der Besuch folgt auf eine gemeinsame Pressekonferenz im Hauptquartier des Multinationalen Korps Südost in Sibiu.

Quellen: Ziare.com

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