Eine ungewöhnliche Theorie, die online kursiert, lenkt die Aufmerksamkeit auf eine Reihe alter Illustrationen und Geschichten.
Einige Internetnutzer glauben, dass dieses Material auf Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart hindeutet.
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Die Spekulationen drehen sich um Bücher des Autors Ingersoll Lockwood aus dem späten 19. Jahrhundert, wie Newsner berichtet. Die Geschichten handeln von einer jungen Figur namens Baron Trump, die von einer Person namens Don begleitet wird.
Nutzer in sozialen Medien haben auf die Ähnlichkeiten zwischen diesen Namen und dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump sowie seinem Sohn Barron hingewiesen, was online Debatten ausgelöst hat.
Alte Bücher, neue Aufmerksamkeit
Das Interesse an den Büchern ist gestiegen, nachdem Leser Details hervorgehoben haben, die ihrer Meinung nach modernen Ereignissen ähneln.
Einige Illustrationen sollen Szenen zeigen, die dem heutigen New York ähneln, während andere für manche Betrachter politische Bildsprache widerspiegeln, die mit Trump in Verbindung gebracht wird.
Weitere von Newsner unter Berufung auf die New York Post erwähnte Behauptungen besagen, dass eines von Lockwoods Werken Unruhen in New York beschreibt und eine Figur erwähnt, die einen „Pence“ für ein Regierungsamt auswählt.
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Virale Spekulationen
Diese vermeintlichen Parallelen haben einige Internetnutzer zu der Annahme veranlasst, die Bücher hätten zukünftige Ereignisse vorhergesagt oder könnten auf Zeitreisen hindeuten.
Die Theorie hat sich in sozialen Medien weit verbreitet, wobei viele die Ähnlichkeiten als bemerkenswert bezeichnen.
Historiker und Experten weisen diese Behauptungen jedoch zurück und erklären, dass es keine faktische Grundlage dafür gibt. Sie betonen, dass Namen wie „Baron“ und „Don“ zu jener Zeit nicht ungewöhnlich waren und Menschen häufig im Nachhinein Zusammenhänge zwischen eigentlich unabhängigen Details herstellen.
Einordnung der Realität
Trotz der Skepsis von Experten gewinnt die Theorie online weiter an Aufmerksamkeit, angetrieben durch Neugier und virale Diskussionen.
Weder Donald Trump noch sein Sohn Barron haben sich direkt zu den Behauptungen geäußert.
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Trump hatte jedoch zuvor gesagt: „Ich weiß Dinge, die andere nicht wissen“, eine Aussage, die einige Nutzer im Internet mit der Theorie in Verbindung gebracht haben.
Seine Enkelin Kai Trump wies die Idee zurück und erklärte, sie wolle sich nicht auf „solche Gedankenspiele“ einlassen.
Quellen: Newsner, New York Post