Christian Horner von Fehlverhalten-Vorwürfen freigesprochen, setzt Führung bei Red Bull Racing fort

Geschrieben von Jasper Bergmann

Foto: cristiano barni / Shutterstock.com
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Christian Horner von Fehlverhalten-Vorwürfen freigesprochen, setzt Führung bei Red Bull Racing fort.

Nach einer gründlichen unabhängigen Untersuchung wurde Christian Horner, der Teamchef von Red Bull Racing, von Vorwürfen des Fehlverhaltens, die von einer weiblichen Mitarbeiterin erhoben wurden, freigesprochen.

Laut PlanetF1, Dieses Ergebnis ermöglicht es Horner, 50, der seit der Gründung des Teams im Jahr 2005 eine Schlüsselrolle in dessen Leitung innehat, seine Führungsaufgaben ungehindert fortzusetzen, insbesondere da sich das Team auf das Eröffnungsrennen in Bahrain am 2. März vorbereitet. Diese Entscheidung kommt nach einer Zeit voller Spekulationen und Spannungen bezüglich seiner Position im Team.

Ein Vertreter von Red Bull GmbH gab eine offizielle Stellungnahme ab, in der der Abschluss der Untersuchung und die Abweisung der Beschwerde gegen Horner bekannt gegeben wurden.

In der Erklärung wurde auf die Möglichkeit einer Berufung durch die Beschwerdeführerin hingewiesen und die Verpflichtung des Unternehmens zu einem fairen, gründlichen und unparteiischen Untersuchungsprozess betont. Aufgrund der Vertraulichkeit des Untersuchungsberichts, der sensible Informationen von beteiligten Parteien enthält, verzichtete Red Bull auf weitere Kommentare und bekräftigte ihr Engagement, hohe Arbeitsplatzstandards aufrechtzuerhalten.

Die Untersuchung wurde Anfang Februar von Red Bull GmbH eingeleitet, als Antwort auf gegen Horner erhobene Vorwürfe, was ihn unvorbereitet traf. Er stellte sich diesen Vorwürfen entschieden entgegen und behielt seine Unschuld während des gesamten Prozesses bei, selbst als die Prüfung seiner Zukunft intensiver wurde.

Horners Verteidigung war besonders nachdrücklich während einer achtstündigen Sitzung mit dem die Untersuchung leitenden Anwalt in London.

Trotz der Untersuchung wurde Horner nie von seinen Aufgaben suspendiert und wies die gegen ihn erhobenen Anschuldigungen öffentlich zurück.

Bei der Vorstellung des neuen Autos des Teams Mitte Februar wiederholte er seine Unschuldsbeteuerungen und äußerte sein Vertrauen in die Führung von Red Bull, indem er sein Vertrauen in den Untersuchungsprozess betonte und die gegen ihn erhobenen Vorwürfe entschieden zurückwies.