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120Hz oder 144Hz: spielt das überhaupt eine Rolle?

120Hz oder 144Hz: spielt das überhaupt eine Rolle?
Oleksiy Mark/shutterstock.com

Hersteller von Fernsehern bewerben höhere Bildwiederholraten oft als unverzichtbares Upgrade.

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Hersteller von Fernsehern bewerben höhere Bildwiederholraten oft als unverzichtbares Upgrade.

Doch für die meisten Nutzer ist der Unterschied weniger deutlich, als es klingt.

Ob 144Hz das Seherlebnis tatsächlich verbessert, hängt stärker von der Nutzung ab als von der reinen Zahl.

Wer wirklich profitiert

Der größte Vorteil von 144Hz-Fernsehern zeigt sich in einem bestimmten Szenario: High-End-PC-Gaming.

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Laut BGR können nur leistungsstarke Gaming-PCs konstant Bildraten von über 120 Bildern pro Sekunde erreichen. In solchen Fällen kann ein 144Hz-Display für etwas flüssigere Bewegungen sorgen.

Für Konsolenspieler ist dieser Vorteil jedoch meist irrelevant, da aktuelle Systeme auf 120fps begrenzt sind.

Alltägliche Nutzung

Für typische Anwendungen wie Streaming, Filme oder Live-TV machen höhere Bildwiederholraten kaum einen Unterschied.

Die meisten Filme laufen mit 24 Bildern pro Sekunde, während TV-Inhalte meist zwischen 30 und 60fps liegen. Laut BGR kann ein 120Hz-Panel diese Formate bereits problemlos darstellen.

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In der Praxis bedeutet das, dass ein Wechsel zu 144Hz kaum spürbare Verbesserungen bringt.

Die Rolle der Bildflüssigkeit

Die Bildwiederholrate bestimmt, wie oft sich das Bild pro Sekunde aktualisiert, was die Bewegungsschärfe beeinflusst.

Höhere Werte können Bewegungsunschärfe reduzieren und schnelle Szenen klarer darstellen. Allerdings spielen auch Technologien wie Bewegungsinterpolation und variable Bildwiederholraten eine Rolle.

Deshalb ist die Gesamtbildqualität oft wichtiger als die reine Bildwiederholrate.

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Wo Unterschiede sichtbar sind

Der Unterschied zwischen 120Hz und 144Hz ist im Alltag relativ gering.

Er kann bei schnellen Spielen oder im kompetitiven Gaming auffallen, wo jedes Bild zählt.

Abgesehen davon ist der Unterschied laut BGR so gering, dass die meisten Nutzer keinen spürbaren Vorteil bemerken werden.

Worauf Sie stattdessen achten sollten

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Für die meisten Käufer sind andere Eigenschaften entscheidender für das Seherlebnis.

Helligkeit, Kontrast, Paneltyp und HDR-Leistung haben in der Regel einen größeren Einfluss als der Sprung von 120Hz auf 144Hz.

Sofern Sie nicht auf einem High-End-PC spielen, bleibt ein 120Hz-Fernseher eine sinnvolle und praktische Wahl.

Quellen: BGR

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