Als Trump ins Amt zurückkehrte, sagte er, er könne den Krieg in der Ukraine innerhalb eines einzigen Tages beenden.
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Dieses Versprechen hat sich inzwischen als deutlich schwieriger umzusetzen erwiesen.
Der anhaltende Konflikt hat neue Fragen zu seinem Verhältnis zu Wladimir Putin aufgeworfen. Gleichzeitig sind frühere Russland-Verbindungen wieder stärker in den Fokus gerückt.
Diese Übersicht zeigt zentrale Personen aus Trumps Umfeld, die auf unterschiedliche Weise mit Putins Russland in Verbindung gebracht wurden.
Donald Trump im Zentrum

Donald Trump bleibt die zentrale Figur in diesem Netzwerk von Verbindungen.
Der Mueller-Bericht stellte fest, dass er 2015 eine Absichtserklärung für den Bau eines Trump Tower in Moskau unterzeichnete.
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Dieses geplante Geschäft galt als bedeutende wirtschaftliche Verbindung zu Russland. Es verknüpfte seine privaten Interessen mit einer ausländischen Hauptstadt in einer politisch entscheidenden Phase.
Deshalb steht sein Name im Mittelpunkt jeder Darstellung dieser Beziehungen.
Michael Cohen und das Moskau-Projekt

Michael Cohen, Trumps langjähriger Vertrauter, spielte eine direkte Rolle bei dem Moskau-Geschäft.
Später bekannte er sich schuldig, den US-Kongress über Umfang und Zeitpunkt des Projekts belogen zu haben. Seine Aussagen rückten das Vorhaben zeitlich näher an die Wahl heran als ursprünglich dargestellt.
Damit wurde er zu einem wichtigen Zeugen in den umfassenderen Ermittlungen. Sein Name ist bis heute eng mit Fragen nach Transparenz verbunden.
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Paul Manaforts politische Verbindungen

Paul Manafort war während des Wahlkampfs 2016 Trumps Kampagnenleiter.
Zuvor arbeitete er für die prorussische Partei der Regionen in der Ukraine.
Das US-Justizministerium warf ihm vor, als nicht registrierter Agent für diese Interessen tätig gewesen zu sein.
Seine frühere Tätigkeit sorgte für Bedenken, als er Teil des Wahlkampfs wurde. Er stand damit an der Schnittstelle von Politik und ausländischem Einfluss.
Michael Flynn und Kontakte während der Übergangsphase

Michael Flynn war kurzzeitig nationaler Sicherheitsberater.
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Während der Übergangsphase führte er Gespräche mit dem russischen Botschafter Sergej Kisljak. Laut Mueller forderte Flynn Russland auf, im Zusammenhang mit US-Sanktionen nicht zu eskalieren.
Diese Kontakte wurden nach ihrer Bekanntmachung zu einem zentralen Thema. Sie zeigten frühe Verbindungen zwischen der neuen Regierung und Moskau.
Sergej Kisljak als wichtiger Kanal

Sergej Kisljak war zu dieser Zeit russischer Botschafter in Washington und fungierte als zentrale diplomatische Verbindung zwischen beiden Ländern.
Mehrere Personen aus Trumps Umfeld standen während der Übergangsphase mit ihm in Kontakt. Seine Rolle war offiziell, wurde jedoch genau beobachtet.
Er wurde zu einer Schlüsselfigur bei der Analyse der Kommunikationswege.
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Maria Butina und Einflussoperationen

Maria Butina räumte ein, als Agentin der Russischen Föderation tätig gewesen zu sein. Vor einem US-Gericht bekannte sie sich der Verschwörung schuldig.
Ihre Aktivitäten konzentrierten sich darauf, politische Kontakte innerhalb der USA aufzubauen.
Ihr Fall gilt als eines der klarsten rechtlichen Beispiele für Einflussoperationen. Er zeigte, wie Soft-Power-Strategien auf amerikanischem Boden eingesetzt werden können.
Natalja Weselnizkaja und das Treffen im Trump Tower

Natalja Weselnizkaja geriet durch das Treffen im Trump Tower im Juni 2016 in den Fokus.
Der Geheimdienstausschuss des US-Senats stellte fest, dass sie enge Verbindungen zur russischen Regierung hatte.
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Gleichzeitig fand er keine verlässlichen Belege dafür, dass nützliche Wahlkampfinformationen übergeben wurden.
Auch gab es keinen Nachweis, dass Trump im Voraus von dem Treffen wusste.
Ihre Rolle bleibt eines der meistdiskutierten Kapitel in dieser Chronologie.
Oleg Deripaska und Sanktionsdruck

Oleg Deripaska ist ein russischer Oligarch mit weitreichenden wirtschaftlichen Interessen.
Später wurde er in den USA im Zusammenhang mit Sanktionsverstößen angeklagt.
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Sein Name verbindet wirtschaftliche Macht mit geopolitischen Spannungen.
Er tauchte zudem in Zusammenhängen rund um die Manafort-Affäre auf, was ihn weiter in den Fokus der Ermittlungen rückte.
Carter Page und Kontakte nach Moskau

Carter Page war außenpolitischer Berater im Trump-Wahlkampf.
Der Mueller-Bericht dokumentierte, dass er im Juli 2016 nach Moskau reiste und dort eine öffentliche Rede hielt.
Diese Reise machte ihn zu einer der sichtbarsten Verbindungen der Kampagne zu Russland.
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Seine Aktivitäten wurden sowohl von den Medien als auch von Ermittlern genau untersucht.