Newsom wies die Sendung als Versuch zurück, die bevorstehenden Zwischenwahlen zu manipulieren.
Wenn eine bedeutende politische Persönlichkeit im Fernsehen auftritt, bleibt die unmittelbare Reaktion der Gegenseite selten aus.
Hochkarätige Reden lösen oft intensive Wellen öffentlicher Kritik und politischer Manöver aus, wenn die nächste große Wahl naht.
Dieses Mal hielt ein prominenter Staatsführer seine Wut nicht zurück, nachdem er eine nächtliche nationale Sendung gesehen hatte.
Ein scharfer Angriff
Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom startete am Donnerstagabend einen heftigen verbalen Angriff nach einer kontroversen Rede von Präsident Donald Trump.
Laut HuffPost nutzte der Oberbefehlshaber seine Sendezeit, um schwerwiegende Behauptungen über weitverbreiteten Wahlbetrug zu wiederholen.
Newsom wies die gesamte Sendung schnell als direkten Versuch zurück, die bevorstehenden Zwischenwahlen zu manipulieren. Er warnte, dass die Rhetorik speziell darauf ausgelegt sei, das Kräfteverhältnis zugunsten der politischen Verbündeten des Präsidenten zu verschieben.
Der Gouverneur verwendete laut einem Bericht des Journalisten Ed Mazza eine sehr bildhafte Sprache, um die während der Rede präsentierten Verschwörungstheorien zu verspotten. Er deutete an, dass die Präsentation jeglicher Glaubwürdigkeit oder faktischer Grundlage entbehre.
„Nun, das Einzige, was heute Abend in Donald Trumps Rede fehlte, war Alufolie“, bemerkte Newsom während seiner nächtlichen Antwort. „Dies war ein legitimer Moment für den 25. Zusatzartikel, das Geschwätz eines verrückten Königs.“
Anrufung der Regeln
Die Erwähnung der Verfassungsregel sorgte in der gesamten politischen Landschaft für Aufsehen. Der 25. Zusatzartikel skizziert ein spezifisches rechtliches Verfahren, bei dem hochrangige Beamte einen amtierenden Führer für amtsunfähig erklären können.
Newsom bestand darauf, dass die alarmierenden Behauptungen nichts weiter als eine verzweifelte Strategie seien, um eine fragile politische Partei zu schützen.
Er teilte dem Publikum mit, dass das Weiße Haus aus tiefer Furcht vor der bevorstehenden Abstimmung handle.
„Er will die Wahl 2026 manipulieren. Er weiß, dass er verlieren wird. Er muss die Wahl manipulieren, bevor eine einzige Stimme abgegeben wurde“, erklärte Newsom unmissverständlich. „Darum ging es heute Abend bei der ganzen Sache.“
Blick in die Zukunft
Obwohl der Präsident selbst in diesem Herbst nicht für ein Amt kandidiert, setzt sein geringes Ansehen in öffentlichen Umfragen lokale Kandidaten stark unter Druck. Viele nationale Experten glauben, dass die aktuelle Regierung massive Niederlagen im Kongress erleiden könnte.
Es wird weithin erwartet, dass Newsom im nächsten Präsidentschaftsrennen seine eigene Kampagne für das Weiße Haus starten wird.
Er forderte die Bürger auf, in großer Zahl zu den Wahlurnen zu gehen, um der aktuellen politischen Entwicklung entgegenzuwirken.
Der Gouverneur schloss seine Botschaft mit einem starken Aufruf an die Wähler im ganzen Land. Er flehte die Öffentlichkeit an, ihre Stimmzettel zu nutzen, um „Donald Trumps Präsidentschaft, wie wir sie kennen, zu beenden.“
Quellen: Huffpost, Ed Mazza, AP
