Die Beziehungen zwischen dem Vereinigten Königreich und Russland sind seit Beginn des Krieges in der Ukraine stark angespannt.
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Sanktionen, diplomatische Ausweisungen und politische Spannungen prägen ihre Beziehungen.
London gehört zu den lautstärksten Unterstützern von Kiew und verhängt umfassende Maßnahmen gegen Moskau.
Nun signalisiert der jüngste diplomatische Schritt eine weitere Verschlechterung.
Ausweisung angekündigt
Russland hat die Ausweisung eines britischen Diplomaten aus der britischen Botschaft in Moskau angeordnet und ihn der Spionage und subversiven Aktivitäten beschuldigt.
Die Behörden widerriefen im Rahmen der Entscheidung auch seine diplomatische Akkreditierung.
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Spionagevorwürfe
Der FSB identifizierte den Diplomaten als Albertus Gerhardus Janse Van Rensburg, der als stellvertretender Sekretär in der britischen Botschaft tätig war.
Russische Beamte behaupten, er sei in „Geheimdienst- und subversive Aktivitäten“ verwickelt gewesen, obwohl keine weiteren Beweise öffentlich bekannt gegeben wurden.
Das Vereinigte Königreich hat sich zu den Vorwürfen noch nicht geäußert.
Diplomatische Spannungen
Von russischen Beamten veröffentlichtes Filmmaterial zeigte Danae Dholakia, die Geschäftsträgerin des Vereinigten Königreichs in Moskau, bei ihrer Ankunft im russischen Außenministerium nach der Ankündigung.
Die Beziehungen zwischen Russland und dem Vereinigten Königreich sind seit Jahren angespannt und haben sich nach dem umfassenden Einmarsch Russlands in die Ukraine im Jahr 2022 deutlich verschlechtert.
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Vergeltungsmaßnahmen
Gegenseitige Ausweisungen von Diplomaten sind zwischen den beiden Ländern immer häufiger geworden.
Im Februar widerrief das Vereinigte Königreich die Akkreditierung eines russischen Diplomaten als Reaktion auf einen ähnlichen Schritt Moskaus im Vormonat.
Analysten sagen, solche Maßnahmen spiegeln ein breiteres Muster diplomatischer Vergeltung wider, wobei es kaum Anzeichen für eine Verbesserung der Beziehungen in naher Zukunft gibt.
Quellen: RIA Novosti, Agerpres, Digi24