Nach monatelangen gerichtlichen Manövern ist eine massive Geldstrafe fällig.
Wenn ein Rechtsstreit mit hohen Einsätzen endlich in einer Sackgasse landet, ist die Reaktion selten leise.
Nach monatelangen gerichtlichen Manövern ist eine massive Geldstrafe fällig. Der Verlierer tut seinen Frust nun sehr öffentlich kund.
Das endgültige Urteil
Donald Trump hat gerade seinen Versuch verloren, eine millionenschwere Auszahlung zu blockieren. Der Oberste Gerichtshof entschied am Montag, seine Berufung zu ignorieren.
Diese Entscheidung bestätigt ein früheres Zivilurteil gegen den Präsidenten. Eine Jury hatte ihn zuvor für sexuelle Übergriffe und Verleumdung von E. Jean Carroll verantwortlich befunden.
Das Geld wartet bereits auf einem gerichtlich verwalteten Bankkonto. Da er die Gelder letztes Jahr eingezahlt hat, sollte die Autorin ihre Zahlung in Kürze erhalten.
Social-Media-Sturm
Die juristische Niederlage löste sofort einen Online-Ausbruch aus. Auf Truth Social startete Trump einen heftigen Angriff auf das Justizsystem.
Er beharrte auf seiner langjährigen Verteidigung der vollständigen Leugnung. „Überraschenderweise lehnte der Oberste Gerichtshof es ab, einen ‚Fake Case‘ zu ‚prüfen‘, der von einer Frau gegen mich angestrengt wurde, die ich nie getroffen habe (Jahrzehnte altes Promi-Foto, auf dem sie mit ihrem Ehemann steht, zählt nicht!)“, schrieb Trump.
Anschließend richtete er seine Wut auf die Gesetzgebung, die die Klage ermöglichte. Laut Daily Mail versprach er, mit „all meiner Macht und Stärke“ zu kämpfen.
„Der Staat New York hat ein Gesetz geschaffen, für einen kurzen Augenblick, das viele Jahrzehnte zurückreicht, um mich zu Unrecht zu ‚schnappen‘“, fügte er hinzu. „Es war maßgeschneidert, und diese Ungerechtigkeit darf nicht bestehen bleiben!“
Steigende Gerichtskosten
Dieser spezielle Streit rührt von einem Vorfall in einem Kaufhaus in New York City im Jahr 1996 her. Während des Prozesses erlaubte der Richter der Jury, die berüchtigte Access-Hollywood-Aufnahme anzuhören.
Trump versuchte wiederholt, das Urteil aufheben zu lassen. Sein Anwaltsteam argumentierte, dass der Prozess unfair gewesen sei, doch mehrere Berufungsrichter waren völlig anderer Meinung.
Ein viel größeres finanzielles Problem droht dem Anwärter auf das Weiße Haus noch. Er schuldet über 100 Millionen Dollar in einem separaten Verleumdungsstreit mit Carroll, und er fleht das höchste Gericht an, auch dort einzugreifen.
Quellen: Daily Mail