Elektrofahrzeuge haben die Art verändert, wie Autos ihre Leistung auf die Straße bringen.
Gerade lesen andere
Elektrofahrzeuge haben die Art verändert, wie Autos ihre Leistung auf die Straße bringen. Äußerlich ähneln sie Benzinmodellen, technisch unterscheiden sie sich jedoch grundlegend.
Eine der auffälligsten Veränderungen ist das Fehlen eines klassischen Schaltgetriebes.
Statt eines Verbrennungsmotors nutzen Elektroautos einen Elektromotor. Dadurch entfallen viele herkömmliche Bauteile, darunter mehrstufige Getriebe. Einige Modelle verwenden zwar Ölfilter, diese betreffen jedoch meist das Getriebe und nicht einen Motor im klassischen Sinn.
Die meisten E-Autos verfügen über ein einstufiges Getriebe statt über mehrere Gänge, wie sie bei Verbrennern mit bis zu zehn Stufen üblich sind.
Sofortiges Drehmoment
Der Hauptgrund liegt in der Leistungsabgabe von Elektromotoren. Sie liefern ihr maximales Drehmoment sofort beim Start. Dadurch kann das Fahrzeug ohne Gangwechsel stark beschleunigen.
Lesen Sie auch
Elektromotoren arbeiten effizient über einen breiten Drehzahlbereich. Ein Hochschalten ist daher nicht notwendig, um höhere Geschwindigkeiten zu erreichen.
Die einfache Konstruktion reduziert Gewicht und mechanische Komplexität. Das ist wichtig, da Batterien ohnehin schwer sind. Gleichzeitig sinkt der Wartungsaufwand.
Ein manuelles Getriebe würde zusätzliches Gewicht und Komplexität bringen, ohne im Alltag Vorteile zu bieten.
Ausnahmen bestätigen die Regel
Es gibt jedoch Ausnahmen. Der Porsche Taycan nutzt ein Zwei-Gang-Getriebe, ebenso der Audi e-tron GT an der Hinterachse.
Diese Systeme verbessern vor allem Effizienz und Leistung bei hohen Geschwindigkeiten. Der zweite Gang wird nur bei Bedarf aktiviert.
Lesen Sie auch
Schwere Nutzfahrzeuge können ebenfalls mehrstufige Lösungen einsetzen, um Zugkraft zu erhöhen.
Für die meisten Elektroautos bleibt ein Schaltgetriebe jedoch überflüssig.
Quelle: BGR