Elektroautos galten einst als Risiko. Neue Daten zeigen jedoch, dass die meisten Fahrer nach dem Umstieg nicht zurück wollen.
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Elektroautos galten einst als Risiko. Neue Daten zeigen jedoch, dass die meisten Fahrer nach dem Umstieg nicht zurück wollen.
Eine aktuelle Branchenstudie weist auf eine Rekordloyalität unter US-E-Autobesitzern hin.
Laut Supercar Blondie unter Berufung auf die 2026 U.S. Electric Vehicle Experience Ownership Study von JD Power würden 96 Prozent der E-Autobesitzer erneut ein Elektrofahrzeug kaufen oder leasen.
Der Wert bleibt hoch, obwohl der frühere Steuerbonus von 7.500 US-Dollar nicht mehr verfügbar ist, was auf nachhaltige Zufriedenheit hindeutet.
Steigende Zufriedenheit
Die Studie zeigt deutliche Verbesserungen. Premium-Elektroautos legten um 101 Punkte auf 652 von 1.000 zu, Massenmarktmodelle stiegen um 115 Punkte auf 511.
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Brent Gruber von JD Power nennt bessere Batterieleistung, wachsende Ladeinfrastruktur und höhere Fahrzeugqualität als Gründe.
Elektroautos schnitten zudem besser ab als Plug-in-Hybride. Premium-Modelle lagen 114 Punkte vor vergleichbaren PHEVs, im Massenmarkt betrug der Vorsprung 117 Punkte.
Besonders stark verbesserte sich die Verfügbarkeit öffentlicher Ladepunkte, unterstützt durch die Ausweitung von Teslas North American Charging Standard sowie den Ausbau von Netzwerken wie ChargePoint, Electrify America und EVgo.
Bestplatzierte Modelle
Das Tesla Model 3 erreichte mit 804 Punkten den Spitzenwert, gefolgt vom Model Y und dem BMW i4.
Im Massenmarkt führte der Ford Mustang Mach-E vor Hyundai IONIQ 6 und Kia EV9.
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Die Studie basiert auf 5.741 Besitzern von Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeugen der Modelljahre 2025 und 2026. Bewertet wurden zehn Faktoren, darunter Reichweitenangaben, Laden zu Hause, Fahrspaß, Zuverlässigkeit und Service.
Reichweitenangst nimmt laut Bericht ab, da Batteriereichweiten steigen und Garantien meist acht bis zehn Jahre gelten.
Quelle: Supercar Blondie, JD Powers