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Darmexperte warnt vor unterschätzten Lebensmittelrisiken

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Lebensmittelvergiftungen sind keine Seltenheit – und wer bereits betroffen war, weiß, wie belastend Symptome wie Übelkeit und Erbrechen sein können.

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Laut dem Darmgesundheitsexperten Jonathan Haworth können solche Infektionen zudem langfristige Folgen für das Verdauungssystem haben.

Haworth, auf TikTok als „Mr Gut Health“ bekannt, erklärt:

„Ich meide diese Lebensmittel, weil sie am ehesten eine Lebensmittelvergiftung verursachen. Eine Lebensmittelvergiftung erhöht das Risiko für langfristige Darmprobleme wie postinfektiöses Reizdarmsyndrom.“

Rohe Austern und rosa Burger

Ganz oben auf seiner Liste stehen Austern. Als sogenannte Filtrierer nehmen sie Keime aus dem Wasser auf.

„Austern sind Filtrierer, daher nehmen sie alles aus dem Wasser auf, einschließlich Bakterien“, warnt er.

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Auch der britische NHS weist darauf hin, dass rohe Schalentiere Viren wie Noroviren enthalten können. Da Austern häufig roh serviert werden, sei besondere Vorsicht beim Kauf und bei der Lagerung geboten.

Bei Rindfleisch rät Haworth davon ab, Burger „rare“ zu bestellen:

„Bestellen Sie Ihre Rindfleischburger nicht blutig, das ist nicht dasselbe wie ein Steak. Burger bestehen meist aus Hackfleisch, sodass alle Bakterien von außen untergemischt werden. Bestellen Sie sie mindestens medium well.“

Sushi, Sprossen und abgepackter Salat

Auch Sushi-Reste gehören für ihn zu den Risiken. Zwar werde Fisch vor der Verarbeitung eingefroren, „aber nach der Zubereitung verdirbt er sehr schnell. Essen Sie Sushi daher am selben Tag.“

Sprossen sieht er ebenfalls kritisch:

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„Sprossen wachsen unter warmen Bedingungen und werden meist nicht gekocht. Sie sind jedes Jahr für mindestens einen Ausbruch von Lebensmittelvergiftungen verantwortlich.“

Besonders überrascht viele wohl seine Einschätzung zu abgepacktem Salat.

„22 Prozent aller Lebensmittelvergiftungen im letzten Jahrzehnt [in den USA laut CDC] standen im Zusammenhang mit Salaten“, sagt Haworth.

Die feuchte Umgebung in den Beuteln biete ideale Bedingungen für Bakterien.

Quellen: SurreyLive, NHS, Express

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