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Putin in Geldnot kassiert 546 Millionen Euro: Geleakte Dokumente enthüllen geheimes Waffengeschäft mit dem Iran

Vladimir Putin
Official website of the President of Russia / Wiki Commons

Russlands Rüstungsindustrie ist für Moskau zu einer immer wichtigeren Einnahmequelle geworden, während westliche Sanktionen die Wirtschaft des Landes weiter unter Druck setzen.

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Da traditionelle Absatzmärkte eingeschränkt sind, sucht der Kreml nach neuen Käufern, die bereit sind, die militärischen Beziehungen zu vertiefen.

Jüngste Berichte deuten darauf hin, dass sich diese Strategie auszahlen könnte.

Geleakte Dokumente weisen auf eine bedeutende neue Vereinbarung mit Teheran hin und unterstreichen, dass Rüstungsexporte weiterhin eine tragende Säule der russischen Außenpolitik und des wirtschaftlichen Überlebens sind.

Großer Raketen-Deal

Laut Dokumenten, auf die sich das Portal Militarnyi beruft, unterzeichnete der Iran im Dezember 2025 einen Vertrag im Wert von rund 546 Millionen Euro über den Kauf russischer tragbarer Flugabwehrsysteme vom Typ Verba.

Die gemeldete Vereinbarung umfasst 500 Startgeräte und etwa 2.500 9M336-Raketen. Die Auslieferung soll in drei Phasen erfolgen, beginnend im Jahr 2027 und abgeschlossen im Jahr 2029.

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Der Vertrag wurde zwischen dem staatlichen russischen Rüstungsexporteur Rosoboronexport und dem Moskauer Büro des iranischen Ministeriums für Verteidigung und Logistik der Streitkräfte geschlossen. Militarnyi zufolge hatte Teheran die Systeme im Juli 2025 formell angefordert.

Demnach betreibt der Iran bereits russische Langstrecken-Flugabwehrsysteme vom Typ S-300PMU2 sowie Tor-Startgeräte.

Fähigkeiten der Verba

Die Verba mit der offiziellen Bezeichnung 9K333 ist ein tragbares Flugabwehrsystem der vierten Generation, das 2014 in den Dienst der russischen Streitkräfte gestellt wurde.

Es ist darauf ausgelegt, Flugzeuge, Hubschrauber, Marschflugkörper und niedrig fliegende Drohnen zu bekämpfen.

Das Lenksystem der Rakete nutzt drei Fotodetektoren, die im ultravioletten, nahinfraroten und mittelinfraroten Wellenlängenbereich arbeiten.

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Offiziellen russischen Angaben zufolge liegt die maximale Reichweite bei etwa 5 Kilometern.

Nach Angaben der Entwickler ist das System gegen elektronische Störungen widerstandsfähig, wobei ein Großteil der technischen Daten weiterhin geheim bleibt.

Anzeichen für engere Beziehungen

Weitere Berichte der vergangenen Monate legen nahe, dass zusätzliches russisches Militärgerät in den Iran geliefert werden könnte.

Im Internet kursieren Aufnahmen, die angeblich Mi-28NE-Kampfhubschrauber über Teheran zeigen. Diese Maschinen soll der Iran Berichten zufolge 2023 bestellt haben.

Der Aufnahmeort wurde jedoch nicht unabhängig verifiziert, zudem werden ähnliche Hubschrauber auch vom Irak und von Algerien eingesetzt.

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Im November gab es zudem Berichte, wonach der Iran russische gepanzerte Fahrzeuge vom Typ Spartak erhalten habe.

Zusammen deuten diese Entwicklungen auf eine wachsende militärische Zusammenarbeit zwischen Moskau und Teheran hin, auch wenn ein Teil der Informationen aus offenen Quellen stammt und weiterer Überprüfung bedarf.

Quellen: Militarnyi, WP.