Die Bemühungen, ein Ende des Krieges in der Ukraine auszuhandeln, haben sich in letzter Zeit verlangsamt.
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Der Konflikt zwischen Iran, Israel und den USA hat die diplomatischen Bemühungen zusätzlich verkompliziert.
Da die Gespräche nur schwer Ergebnisse liefern, richtet sich die Aufmerksamkeit auf neue Strategien, die die Richtung der Verhandlungen verändern könnten.
Eine neue Strategie
US-Präsident Donald Trump verfolgt nun einen anderen Ansatz in den Gesprächen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, so Politico, wie von Ziare.com zitiert.
Nachdem es nicht gelungen ist, trotz wiederholter Versprechen, den Krieg schnell zu beenden, einen Durchbruch zu erzielen, sondiert Trumps Team ein umfassenderes Abkommen.
Die Idee beinhaltet nicht nur das Drängen auf Frieden in der Ukraine, sondern auch die Verbesserung der Beziehungen zwischen Washington und Moskau.
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China im Visier
Ein zentrales Ziel der Strategie ist es, die engen Beziehungen Russlands zu China zu schwächen.
Die Trump-Regierung glaubt, dass die Ermutigung Russlands, den Krieg zu beenden, in Kombination mit wirtschaftlichen Anreizen und erneuerter Zusammenarbeit Moskau von Peking wegbewegen könnte.
Ein Beamter sagte gegenüber Politico, dass eine engere Anbindung an Russland „ein anderes Kräfteverhältnis zu China schaffen könnte, das sehr, sehr vorteilhaft sein könnte“.
Ein riskantes Spiel
Der Vorschlag spiegelt eine breitere Überzeugung innerhalb der Regierung wider, dass China die größte langfristige Bedrohung für die Vereinigten Staaten darstellt.
Der Plan birgt jedoch erhebliche Risiken und hat bei der Ukraine und ihren Verbündeten Besorgnis ausgelöst.
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Ein ukrainischer Beamter sagte, dass sowohl Russland als auch China eine tiefe Feindseligkeit gegenüber den USA teilten, was jeden Versuch, sie zu entzweien, extrem schwierig mache.
Skepsis wächst
Analysten und ehemalige Beamte haben ebenfalls Zweifel an der Durchführbarkeit der Strategie geäußert.
„Es gibt ein langjähriges amerikanisches strategisches Denken“, das darauf abzielt, eine enge Zusammenarbeit zwischen Russland und China zu verhindern, sagte Alexander Gray, ein ehemaliger Beamter des Nationalen Sicherheitsrats.
Andere warnen jedoch, dass die Partnerschaft zwischen Putin und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping weiterhin stark ist.
Craig Singleton von der Foundation for Defense of Democracies sagte, die Idee, das Bündnis aufzubrechen, sei „theoretisch reizvoll, aber in der Praxis ist die Partnerschaft zwischen Moskau und Peking unerschütterlich“.
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Kein schneller Durchbruch
Trotz mehr als einjährigen Verhandlungen und fortgesetzter diplomatischer Bemühungen unter der Leitung von Persönlichkeiten wie Steve Witkoff und Jared Kushner wurde noch keine konkrete Einigung erzielt.
Dennoch verfolgt die Regierung weiterhin Gespräche in der Hoffnung, dass eine breitere geopolitische Verschiebung Fortschritte ermöglichen könnte.
Ob dieser Ansatz erfolgreich sein wird, bleibt ungewiss, da der Krieg andauert und die globalen Spannungen zunehmen.
Quellen: Politico, Ziare.com