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Putin verstärkt Bemühungen, Ukrainer zum Kampf in seiner Armee zu zwingen

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UNICEF Ukraine from Kyiv, Ukraine, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Steigende Verluste setzen den Kreml zunehmend unter Druck, neue Truppen zu finden.

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Da die Herausforderungen bei der Rekrutierung wachsen, hat Moskau nach alternativen Wegen gesucht, um seine Streitkräfte aufzufüllen.

Angesichts weniger Optionen im Ausland und sich verlagernder Prioritäten richtet sich die Aufmerksamkeit nun auf Gebiete, die bereits unter russischer Kontrolle stehen.

Zwangsrekrutierung

Russland hat seine Versuche verstärkt, Ukrainer in besetzten Gebieten zwangsweise zu mobilisieren, so das ukrainische Zentrum für nationalen Widerstand.

Berichten zufolge werden Einwohner unter Druck gesetzt, russische Pässe anzunehmen und sich für den Militärdienst zu registrieren.

In Städten wie Berdjansk sollen Männer festgenommen und zu Militärbüros gebracht worden sein.

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Dort wurden sie unter Androhung von Strafen oder strafrechtlichen Anklagen unter Druck gesetzt, Verträge mit dem russischen Verteidigungsministerium zu unterzeichnen.

Mindestens 17 Personen wurden auf diese Weise in der vergangenen Woche rekrutiert, so das Widerstandszentrum.

Beschlagnahmte Fahrzeuge

Berichte beschreiben auch, wie Behörden unter dem Vorwand von Parkverstößen zivile Fahrzeuge beschlagnahmen.

In Donezk verfolgten einige Besitzer ihre Autos per GPS und stellten fest, dass sie in Richtung der Frontlinien gebracht worden waren.

Versuche, die Fahrzeuge zurückzuerlangen, führten Berichten zufolge zu Anschuldigungen wie „Terrorismus“ oder „Hochverrat“.

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Ukrainische Beamte sagen, diese Aktionen seien Teil umfassenderer Bemühungen, die Kontrolle über besetzte Gebiete zu verschärfen.

Wer sich weigert, sich zu melden, kann zu anderen Aufgaben innerhalb von Strukturen gezwungen werden, die von russischen Behörden kontrolliert werden.

Das Zentrum für nationalen Widerstand bezeichnete dies als ein System, das darauf ausgelegt ist, die Mobilisierungsressourcen zu maximieren.

Solche Praktiken würden gegen das Völkerrecht verstoßen, so der Kyiv Independent.

Die Genfer Konvention verbietet es, Zivilisten in besetzten Gebieten zu zwingen, in der Armee der Besatzungsmacht zu dienen.

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Rechtsexperten betrachten solche Handlungen als potenzielle Kriegsverbrechen.

Quellen: Kyiv Independent, Center for National Resistance, O2.