Warum Ihr Morgenkaffee Ihre Medikamente beeinflussen kann.
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Kaffee gehört für Millionen Menschen zum Alltag, doch Experten warnen, dass er bestimmte Medikamente auf Weise beeinflussen kann, die viele nicht kennen.
Eine Apothekerin erklärt, dass Koffein beeinflussen kann, wie Medikamente aufgenommen und verarbeitet werden, wodurch einige Behandlungen weniger wirksam sein oder mehr Nebenwirkungen verursachen können.
Laut der Apothekerin Jennifer Bourgeois kann Kaffee verändern, wie Medikamente absorbiert, verstoffwechselt und ausgeschieden werden.
Er kann die Verdauung beschleunigen oder mit Leberenzymen konkurrieren, was die Wirkstoffspiegel im Körper verändert.
Deshalb kann auch der Zeitpunkt des Kaffeekonsums entscheidend sein.
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Antidepressiva
Einige Antidepressiva wirken möglicherweise nicht wie vorgesehen, wenn sie zusammen mit Kaffee eingenommen werden.
Koffein kann die Aufnahme von Medikamenten wie Escitalopram verringern, während andere länger im Blut bleiben und Nebenwirkungen wie Unruhe und Nervosität verstärken können.
Schilddrüsenmedikamente
Kaffee kann die Aufnahme von Levothyroxin, einem häufig eingesetzten Schilddrüsenmedikament, deutlich reduzieren.
Experten sagen, dass dies zu anhaltenden Symptomen wie Müdigkeit führen kann, wenn das Medikament nicht richtig eingenommen wird.
Patienten wird oft geraten, 30 bis 60 Minuten zu warten, bevor sie Kaffee trinken.
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Medikamente gegen Osteoporose
Medikamente wie Alendronat und Risedronat sollten nicht zusammen mit Kaffee eingenommen werden.
Experten empfehlen, sie ausschließlich mit klarem Wasser einzunehmen, um eine optimale Aufnahme zu gewährleisten.
Erkältungs- und Allergiemittel
Abschwellende Mittel wie Pseudoephedrin wirken stimulierend.
In Kombination mit Koffein können sie Nervosität und Unruhe verstärken und in manchen Fällen den Blutzuckerspiegel beeinflussen.
Experten betonen, dass man nicht vollständig auf Kaffee verzichten muss.
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Stattdessen kann es helfen, die Einnahme von Medikamenten und den Kaffeekonsum zeitlich zu trennen, um unerwünschte Effekte zu vermeiden.
Quellen: BioMed, MedlinePlus