Viral gewordener Mugshot-Star spricht über die Realität hinter seinem plötzlichen Ruhm.
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Zehn Jahre nachdem sein Polizeifoto im Internet viral ging, spricht Jeremy Meeks nun über die Realität hinter seinem plötzlichen weltweiten Ruhm.
Der ehemalige Häftling, der als „heißester Verbrecher der Welt“ bekannt wurde, sagt, dass der virale Moment sein Leben auf Weise veränderte, die er nie erwartet hätte.
Meeks erlangte erstmals 2014 große Aufmerksamkeit, als sein Mugshot sich rasant online verbreitete.
Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis im Jahr 2016 startete er eine Karriere als Model, lief auf Modenschauen und baute sich ein neues öffentliches Image auf.
Auch wenn das Internet sich später anderen Themen zuwandte, blieb Meeks in der Modebranche aktiv und arbeitet dort bis heute.
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Leben nach dem Ruhm
In den Jahren danach veröffentlichte Meeks auch eine Autobiografie und engagierte sich in Wohltätigkeitsprojekten, um junge Menschen vor Kriminalität zu bewahren.
Trotz seines Erfolgs beschreibt er die ersten Jahre der Aufmerksamkeit als überwältigend – besonders, weil er sich damals noch im Gefängnis befand.
Im Podcast Inside True Crime sagte Meeks, dass er zunächst nicht verstand, was es bedeutet, viral zu gehen.
Er schilderte, wie die Aufmerksamkeit schnell zunahm, mit Medienanfragen und einer Flut von Briefen.
„Am dritten Tag kamen einfach… Massen und Massen von Briefen aus der ganzen Welt. Ich bekam wahrscheinlich etwa 300 Briefe am Tag“, sagte er.
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Laut Meeks wurde die Menge an Nachrichten unüberschaubar, darunter auch Geld und explizite Fotos von Fremden.
Schwierige Erfahrungen
Obwohl die Aufmerksamkeit später Chancen brachte, sagte Meeks, dass sie im Gefängnis auch zu schwierigen Situationen führte.
„Dann kam der Hass von den Justizbeamten“, sagte er.
Er beschrieb chaotische Gerichtsszenen voller Reporter:
„Es war wie ein Zoo dort drin. Ich war schon 100 Mal vor Gericht, aber so etwas habe ich noch nie erlebt.“
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Meeks behauptete außerdem, dass er von einigen Beamten schlecht behandelt wurde, während er mit anderen Insassen keine Probleme hatte.
Rückblickend sagte er, die Situation sei frustrierend gewesen – besonders, als Fremde versuchten, ihn zu besuchen und dadurch Zeit von Familienbesuchen verloren ging.
Quelle: Inside True Crime Podcast