Ungewöhnliche Taktiken kommen auf, während sich der Krieg in der Ukraine weiterentwickelt.
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Beide Seiten greifen zunehmend auf verdeckte und unkonventionelle Methoden innerhalb und außerhalb des Schlachtfelds zurück.
Eine kürzliche Entdeckung russischer Behörden deutet auf eine neue Form der Sabotage hin, die direkt auf Soldaten abzielt.
Versteckte Vorrichtungen
Ukrainische Geheimdienste sollen eine Lieferkette eingerichtet haben, die beheizbare Stiefelsohlen mit Sprengvorrichtungen ausliefert, so Militarnyi, zitiert von United24Media.
Die Gegenstände sollen über Mittelsmänner, darunter Freiwillige und Wohltätigkeitsorganisationen, an russische Militäreinheiten geschickt worden sein.
Die Operation soll Anfang März begonnen haben, wobei Zehntausende von Einheiten verteilt wurden.
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Plan aufgedeckt
Das Schema wurde teilweise aufgedeckt, nachdem ein Teilnehmer einen Fehler gemacht hatte, angeblich ohne zu wissen, dass er in eine Geheimdienstoperation verwickelt war.
Der russische FSB fing später eine Sendung ab, die von Polen über Belarus unterwegs war.
Bei einer Inspektion fanden die Beamten mehr als 500 Einlegesohlen, die jeweils geringe Mengen an TNT enthielten.
Beabsichtigte Wirkung
Die Behörden gaben an, dass jede Vorrichtung etwa 1,5 Gramm Sprengstoff enthielt. Obwohl relativ gering, reichte dies aus, um schwere Verletzungen zu verursachen und Soldaten außer Gefecht zu setzen.
Eine von Militarnyi zitierte Quelle deutete an, dass frühere Lieferungen bereits verwendet worden seien.
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„Unseren Informationen zufolge haben frühere Chargen von Einlegesohlen ihre Arbeit getan. Der FSB entdeckte diese Charge erst, als er begann, die Lieferkette zurückzuverfolgen. Natürlich sind diese wenigen hundert Stück nur ein Teil unserer „Geschenke““, so die Quelle.
Breiteres Muster
Der Bericht folgt auf andere Vorfälle mit getarnten Sprengvorrichtungen.
Russisches Personal wurde zuvor durch Ausrüstung wie FPV-Brillen und Glasfaserspulen ins Visier genommen.
In einem separaten Fall soll ein russischer Soldat die Position seiner Einheit preisgegeben haben, indem er ein Video online stellte.
Ukrainische Streitkräfte griffen den Standort später mit Drohnen an und zerstörten sowohl die Ausrüstung als auch die Fahrzeuge, die in dem Filmmaterial zu sehen waren.
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Quellen: Militarnyi, United24Media.