Die Beziehungen zwischen Russland und der NATO haben sich stark verschlechtert.
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Moskau hat sowohl seine Warnungen als auch seine militärischen Signale verstärkt.
Westliche Beamte haben auf ein Muster von Drohungen und grenzüberschreitenden Vorfällen hingewiesen, die in ganz Europa Besorgnis erregen.
Wachsendes Risiko
Ein hoher französischer Militärbeamter hat gewarnt, dass Russland in den kommenden Jahren die Fähigkeit der NATO zur Reaktion testen könnte.
General Dominique Tardif, stellvertretender Leiter der französischen Luft- und Weltraumstreitkräfte, sagte, ein solches Szenario sei „nicht unmöglich“, so ein Interview mit Libération, das von O2 zitiert wird.
Er deutete an, dass sich das Risiko erhöhen könnte, wenn sich die Vereinigten Staaten auf Interessen außerhalb Europas konzentrieren würden.
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Möglicher Zeitrahmen
Tardif nannte ein potenzielles Zeitfenster zwischen 2028 und 2029 als eine Periode erhöhter Gefahr.
Er sagte, dies könne mit politischen Veränderungen in Washington und einer möglichen Entspannung des Krieges in der Ukraine zusammenfallen.
Während dieser Zeit könnte Russland in der Lage sein, Teile seiner militärischen Fähigkeiten wieder aufzubauen, was die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Drucks auf die NATO erhöhen würde.
Fokus auf die Ostflanke
Der General merkte an, dass die östlichen Mitglieder der NATO besonders gefährdet sein könnten.
Er sagte, dass westliche Luftstreitkräfte, einschließlich der französischen, möglicherweise an der Frontlinie des Bündnisses operieren müssten, insbesondere da die baltischen Staaten keine eigenen Kampfflugzeuge besitzen.
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Dies würde schnelle Einsatzfähigkeiten und ständige Bereitschaft erfordern.
Frankreichs Rolle
Tardif hob auch die potenzielle Rolle Frankreichs bei der Bereitstellung von Sicherheitsgarantien für die Ukraine in der Zukunft hervor.
Er sagte, Paris könne die Verantwortung für die „Luftkomponente“ einer Koalition übernehmen, die Kiew nach einem Waffenstillstand unterstützt.
Dies würde Patrouillenmissionen, schnelle Reaktionsoperationen und die Aufrechterhaltung einer hohen Einsatzbereitschaft beinhalten.
Vorbereitung auf einen Konflikt
Frankreich erhöht bereits seine militärische Bereitschaft, einschließlich des Aufbaus von Munitionsbeständen für hochintensive Kriegsführung.
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Der General verwies auf Lehren aus den laufenden Konflikten, insbesondere auf die hohe Rate, mit der Raketen eingesetzt werden.
Er wies auch auf die Bemühungen hin, kostengünstigere Wege zur Abwehr von Drohnen zu entwickeln, einschließlich des Einsatzes sogenannter „Killerdrohnen“.
Quellen: PAP, Libération