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Durchgesickerte Dokumente deuten auf eine langfristige Waffenpipeline zwischen Russland und dem Iran hin

Durchgesickerte Dokumente deuten auf eine langfristige Waffenpipeline zwischen Russland und dem Iran hin

Neu veröffentlichte Dokumente deuten auf eine wachsende militärische Partnerschaft zwischen Moskau und Teheran hin, wobei die Zusammenarbeit voraussichtlich über Jahre hinweg fortgesetzt wird. Die Enthüllungen weisen auf anhaltende Waffenlieferungen im Zusammenhang mit fortschrittlichen Kampfflugzeugen hin.

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Die Erkenntnisse kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die Spannungen im Nahen Osten hoch bleiben und anhaltende Konflikte die Allianzen neu formen.

Langfristige Abkommen

Laut WPTech unter Berufung auf United24 Media deuten geleakte Materialien darauf hin, dass Russland plant, den Iran mindestens bis 2027 mit Waffen für Su-35-Kampfflugzeuge zu beliefern.

Die Dokumente sollen Vereinbarungen nicht nur über die Flugzeuge selbst, sondern auch über deren vollständige Kampfsysteme umfassen, einschließlich Raketen und zugehöriger Komponenten.

United24 Media berichtet, dass die Vereinbarungen auf einen Vertrag vom 10. Juni 2021 zurückgehen, in dem der ausländische Kunde als „K10“ bezeichnet wird, was vermutlich auf den Iran verweist.

Raketensysteme

In den Dokumenten werden mehrere Waffentypen im Zusammenhang mit dem Geschäft aufgeführt.

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Dazu gehören Luft-Boden-Raketen vom Typ Kh-38, Luft-Luft-Raketen der Typen K-73 und K-77 sowie Kh-31-Systeme, die auch in einer Anti-Schiffs-Rolle eingesetzt werden können.

Laut WPTech sagen Analysten, dass diese Ausrüstung eine bedeutende Rolle in den anhaltenden Konflikten in der Region spielen könnte.

Produktionskette

Die geleakten Materialien enthalten auch Details zu Produktionsaufträgen in mehreren russischen Rüstungsbetrieben.

United24 Media berichtet, dass zwischen 2023 und 2024 Komponenten für die Kh-38-Rakete zur Herstellung vorgesehen waren, während zusätzliche Verträge Gefechtsköpfe für K-73-Raketen sowie Triebwerksteile für K-77-Systeme abdecken.

Weitere Aufträge betreffen Werke in Perm und St. Petersburg, wobei die Lieferung einiger Komponenten voraussichtlich bis 2027 fortgesetzt wird.

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Zeitliche Bedenken

Die Dokumente verweisen auch auf einen Vertrag über 164 Treibladungen für Teheran, deren Produktion Ende 2025 beginnen soll.

Laut United24 Media deutet der Zeitplan darauf hin, dass Lieferungen mit anhaltenden Kampfhandlungen zusammenfallen könnten, da Israel und die Vereinigten Staaten Berichten zufolge seit Februar 2026 Angriffe gegen den Iran durchführen.

Von dem Medium zitierte Analysten sagen, dies werfe die Möglichkeit auf, dass Waffen im Zusammenhang mit dem Su-35-Programm den Iran während aktiver Konfliktbedingungen erreichen könnten.

Quellen: WPTech, United24 Media

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