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Putin vollzieht Kehrtwende zu Ostern: Kündigt Waffenruhe nach anfänglicher Ablehnung an

Vladimir Putin
Official website of the President of Russia / Wiki Commons

Ostern ist eines der wichtigsten Feste im christlichen Kalender.

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Es wird traditionell mit Besinnung, Erneuerung und Frieden assoziiert.

In Zeiten von Konflikten wurde es oft als ein Moment angesehen, in dem die Kämpfe pausieren könnten, wenn auch nur kurz, um des Ereignisses zu gedenken.

Diese Erwartung einer vorübergehenden Unterbrechung ist nun wieder aufgetaucht.

Zeitpunkt der Waffenruhe festgelegt

Der russische Präsident Wladimir Putin hat eine zweitägige Waffenruhe angekündigt, die mit dem orthodoxen Osterfest zusammenfällt, wie TVP World unter Berufung auf Digi24 berichtet.

„Angesichts des bevorstehenden orthodoxen Osterfestes wird ab dem 11. April um 16:00 Uhr bis zum Ende des Tages am 12. April eine Waffenruhe erklärt“, hieß es in einer Erklärung des Kremls.

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„Wir gehen davon aus, dass die ukrainische Seite dem Beispiel der Russischen Föderation folgen wird.“

Befehle erteilt

Der Kreml teilte mit, Verteidigungsminister Andrei Beloussow habe die Militärführung angewiesen, die Kampfhandlungen während des genannten Zeitraums einzustellen.

Dem Chef des Generalstabs, Waleri Gerassimow, wurde befohlen, „die militärischen Aktionen in alle Richtungen für diesen Zeitraum auszusetzen“.

Gleichzeitig wurde den Truppen mitgeteilt, sie müssten bereit sein, auf jede „Provokation“ oder „aggressive Handlung“ zu reagieren.

Reaktion aus Kiew steht noch aus

Ukrainische Beamte hatten zuvor eine Oster-Waffenruhe vorgeschlagen, obwohl Kiew noch nicht formell auf die jüngste Ankündigung Moskaus reagiert hat.

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Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Russland in der Vergangenheit beschuldigt, die Angriffe während erklärter Waffenruhen fortzusetzen.

„Schahed-Drohnen in unserem Himmel enthüllen Putins wahre Haltung zu Ostern und zum menschlichen Leben“, sagte Selenskyj nach einer früheren Waffenruhe.

Frühere Waffenruhen in Frage gestellt

Während des Krieges erklärte, vorübergehende Waffenruhen wurden häufig von beiden Seiten verletzt oder angefochten.

Auf die letztjährige Ankündigung einer Oster-Waffenruhe folgten weitere Angriffe, was Zweifel daran aufkommen ließ, ob solche Pausen zu einer sinnvollen Deeskalation führen.

Der jüngste Vorschlag lenkt nun den Fokus darauf, ob eine kurzfristige Einstellung der Kämpfe aufrechterhalten werden kann.

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Quellen: TVP World, Erklärung des Kremls, Digi24