Eine wegweisende Mondmission nähert sich ihren letzten Momenten, doch die gefährlichste Phase beginnt erst jetzt. Während die Artemis-II-Crew zur Erde zurückkehrt, richtet sich die Aufmerksamkeit auf einen entscheidenden Test, der über ihre sichere Heimkehr bestimmen wird.
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Beamte betonen, dass viel auf dem Spiel steht und kaum Spielraum für Fehler bleibt.
Rückkehr unter hohem Risiko
Laut LADbible überwacht die NASA das Orion-Raumschiff genau, während es vor der geplanten Wasserung am 10. April nahe San Diego wieder in die Erdatmosphäre eintritt.
Die vier Astronauten an Bord — Reid Wiseman, Victor Glover, Christina Koch und der Kanadier Jeremy Hansen — müssen während des Abstiegs extremen Bedingungen standhalten.
Mit Geschwindigkeiten von etwa 25.000 Meilen pro Stunde wird die Kapsel Temperaturen von rund 5.000 Grad Fahrenheit ausgesetzt sein.
Kein Plan B
NASA-Administrator Jared Isaacman räumte den Druck in dieser Missionsphase ein.
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„Was mich nachts wach hält: Mein Blutdruck wird erhöht bleiben, bis sie mit Fallschirmen im Wasser vor der Westküste sind. Es gibt keinen Plan B. Das ist das thermische Schutzsystem. Der Hitzeschild muss funktionieren.“
Trotz der Risiken zeigte er sich zuversichtlich in die Vorbereitung des Teams und fügte hinzu: „Ich habe keinen Zweifel daran, dass das Team eine hervorragende Analyse durchgeführt und das Beste daraus gemacht hat.“
Bedenken wegen des Hitzeschilds
Der Fokus auf den Hitzeschild folgt auf Probleme, die während der unbemannten Artemis-I-Mission im Jahr 2022 festgestellt wurden.
Ingenieure stellten später fest, dass in dem Schutzmaterial eingeschlossene Gase zu einem Druckaufbau führten, was beim Wiedereintritt zu Rissen und Materialverlust führte.
Die NASA erklärte damals: „Dies führte dazu, dass sich Druck aufbaute und Risse entstanden, wodurch an mehreren Stellen verkohltes Material abbrach.“
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Seitdem wurden Anpassungen vorgenommen, um die Widerstandsfähigkeit des Systems zu verbessern.
Warum das wichtig ist
Experten betonen, dass der Hitzeschild überlebenswichtig ist. Dr. Megan Argo, leitende Dozentin für Astrophysik an der University of Lancashire, bezeichnete den Wiedereintritt zuvor als äußerst gefährlich.
„Beim Flug durch die Atmosphäre bildet sich vorne eine sogenannte Bugstoßwelle, und diese erzeugt enorme Hitze — Tausende von Grad.“
„Das kann Raumfahrzeuge schwer beschädigen, und wenn man die Astronauten in der Kapsel nicht schützt, überleben sie den Wiedereintritt nicht. Deshalb ist dieser Hitzeschild entscheidend.“
Letzte Phase
NASA-Vertreter betonen, dass die Mission weiterhin ein Testflug ist, bei dem Erkenntnisse für künftige Mondmissionen gesammelt werden.
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Lakiesha Hawkins sagte: „Wir dürfen nicht vergessen, dass dies ein Testflug ist, und wir nehmen alles, was wir lernen, mit, um die nächste Mission zu unterstützen.“
Sie fügte hinzu, dass trotz der Fortschritte weiterhin der Fokus darauf liege, eine sichere Rückkehr zu gewährleisten.
Quellen: LADbible, NASA