Der Verdächtige soll angeblich detaillierte Baupläne ihrer Luxusresidenz in Florida beschafft haben.
Die Familien prominenter politischer Persönlichkeiten leben stets unter einem massiven Sicherheitsnetz. Doch manchmal gelingt es einem hochtrainierten internationalen Agenten, durch die Maschen zu schlüpfen.
Nun haben die Behörden ein erschreckendes Komplott aufgedeckt, das direkt auf eine der Töchter des Präsidenten abzielte.
Ein erschreckendes Versprechen
Bundesbehörden haben kürzlich einen irakischen Staatsbürger ausgeliefert, nachdem türkische Streitkräfte ihn gefasst hatten. Mohammad Baqer Saad Dawood Al-Saadi sieht sich schwerwiegenden Anklagen wegen der Planung eines Attentats auf Ivanka Trump gegenüber.
Quellen zufolge soll der 32-Jährige ein „Versprechen“ abgelegt haben, sie als direkte Vergeltung zu eliminieren. Er habe demnach speziell den Tod des iranischen Militärführers Qasem Soleimani rächen wollen, so The New York Post.
Der ehemalige irakische Botschaftsmitarbeiter Entifadh Qanbar enthüllte die erschreckenden Motivationen des Verdächtigen.
Er erklärte, der Agent habe aktiv zu Leuten gesagt: „Wir müssen Ivanka töten, um das Haus Trump niederzubrennen, so wie er unser Haus niedergebrannt hat.“
Online-Drohungen
Der Verdächtige soll angeblich detaillierte Baupläne ihrer Luxusresidenz in Florida beschafft haben. Er habe sogar in sozialen Medien eine Karte der exklusiven Enklave gepostet, in der sie mit ihrem Ehemann lebt.
Er fügte eine erschreckende Warnung bei, die aus dem Arabischen übersetzt wurde. Sie lautete: „Ich sage den Amerikanern, seht euch dieses Bild an und wisst, dass weder eure Paläste noch der Secret Service euch schützen werden. Wir befinden uns derzeit in der Phase der Überwachung und Analyse. Ich habe euch gesagt, unsere Rache ist eine Frage der Zeit.“
Das Justizministerium brachte ihn offiziell mit 18 verschiedenen gewalttätigen Vorfällen in Europa und Amerika in Verbindung. Dazu gehören mehrere Synagogenanschläge und gewaltsame Angriffe auf jüdische Bürger.
Elite-Verbindungen
Die Geiselüberlebende Elizabeth Tsurkov berichtete Reportern von seinen tiefen Verbindungen zu hochrangigen Militärpersönlichkeiten. Sie merkte an, dass seine direkte Beziehung zu hochrangigen Beamten äußerst ungewöhnlich gewesen sei.
Sie erklärte: „Öffentlich zugängliche Informationen zeigen, dass Mohammad Baqer in Kontakt und ein enger Freund von … Qasem Soleimani war und dass dies an sich ein großer Erfolg für jeden Agenten innerhalb der Reihen dieser Milizen ist, und darüber hinaus stand er dann [Esmail] Qaani nahe, der Soleimani ersetzte.“
Er soll angeblich ein religiöses Reisebüro betrieben haben, um sich weltweit frei mit „Terrorzellen“ zu vernetzen. Er habe zudem einen speziellen Regierungspass besessen, der ihm VIP-Zugang zu Flughäfen ermöglichte.
Unvorsichtige Beiträge
Trotz seiner geheimen Mission pflegte der mutmaßliche Terrorist eine massive Online-Präsenz. Er postete häufig Selfies in der Nähe berühmter globaler Touristenattraktionen und posierte neben schweren Raketen.
In einer dramatischen Nachricht schrieb er: „Ich werde die sozialen Medien verlassen und alle meine Telefone ausschalten, bis der amerikanische Feind besiegt ist … Sieg oder Märtyrertod.“
Er schüchterte auch routinemäßig bestimmte Opfer durch direkte Online-Nachrichten ein. Er schickte ihnen regelmäßig erschreckende Fotos einer mit einem Schalldämpfer ausgestatteten Pistole.
Der mutmaßliche Agent sitzt derzeit in Einzelhaft in einem Haftzentrum in Brooklyn.
Quellen: The New York Post, Justizministerium