Der Anführer einer stark sanktionierten Supermacht zu sein, birgt große Risiken.
Ein paranoider Herrscher könnte drastische Schritte unternehmen, um in Sicherheit zu bleiben.
Aktuell kursiert erneut ein legendäres Gerücht über den Kreml-Chef im Internet.
Ein viraler Fehler
Die Spekulationen nahmen diese Woche Fahrt auf. Laut Ladbible veröffentlichte das Medienunternehmen Nexta Aufnahmen eines Treffens zwischen Wladimir Putin und einem russischen Beamten.
Die Dinge nahmen eine bizarre Wendung. Der Beamte schien den 73-Jährigen mit einem völlig falschen Namen anzusprechen und nannte ihn offenbar Pal Laich.
Nexta wies darauf hin, dass dies eine Abkürzung für Pavel Nikolaevich sein könnte. Fast unmittelbar im Clip unterbricht der russische Präsident und treibt das Gespräch voran.
Verschwörungstheoretiker sahen dies als klare Vertuschung. Realistischere Stimmen vermuteten, der Beamte sei einfach furchtbar nervös gewesen oder habe vielleicht mit jemandem außerhalb des Bildes gesprochen.
Auf der Suche nach Hinweisen
Dieses Konzept ist nicht neu. Es wird behauptet, der ehemalige KGB-Agent verwende ein Double, wann immer er sich bedroht oder unwohl fühle.
Online-Detektive glauben, den Hochstapler erkennen zu können. Sie vergleichen ständig Kinnformen, Ohrläppchen und Stirnfalten bei verschiedenen öffentlichen Auftritten.
Eine weitere große Welle des Misstrauens kam letztes Jahr auf. Während eines Treffens in Alaska mit US-Präsident Donald Trump bemerkten Zuschauer, wie Putin seine Beine auf ungewöhnliche Weise schüttelte.
Kritiker behaupteten, seine seltsame Körpersprache sei ein absoluter Beweis dafür, dass ein Double die Reise angetreten habe.
Der gewohnte Gang
Professionelle Beobachter lehnen diese Theorien oft ab. Die Körpersprache-Expertin Inbaal Honigman hat kürzlich Aufnahmen des russischen Führers überprüft, um die Debatte endgültig beizulegen.
Sie sagte der Star, dass sein spezifischer Gang seine Identität beweise. Honigman merkte an, dass er mit einem sehr ausgeprägten Schritt gehe, der mit seiner früheren Geheimdiensttätigkeit verbunden sei.
„Sein linker Arm schwingt natürlich, während sein rechter Arm still und steif ist und fest an seiner Seite gehalten wird“, sagte sie der Star.
Sie fügte hinzu, dass diese tief verwurzelte Gewohnheit extrem schwer zu fälschen sei. „Dies ist ein identifizierbares Merkmal des ehemaligen KGB-Agenten, das es einem Offizier ermöglicht, jederzeit bereit zu sein, eine Schusswaffe aus dem Holster zu ziehen.“
Quellen: Nexta, the Star
