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Milliardär überlistet Putin – entkommt Russland mit riesigem Vermögen

Putin
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Die Flucht aus dem festen Griff des Kremls erfordert immense Ressourcen und perfektes Timing.

Wenn Milliarden US-Dollar auf dem Spiel stehen, müssen hochrangige Ziele unglaublich schnell handeln. Genau das ist nun einem bedeutenden Technologiepionier gelungen.

Waghalsige Flucht

Alexander Galizki baute als Gründer des bekannten Technologieinvestmentfonds Almaz Capital ein riesiges Vermögen auf. Doch sein immenser Reichtum machte ihn kürzlich zu einem Hauptziel für Staatsprokuratoren.

Er überlistete die lokalen Sicherheitskräfte vollständig, indem er das Land verließ, bevor die Behörden ihn festsetzen konnten. Ein Staatsanwalt enthüllte die schockierenden Details kürzlich während einer hitzigen Anhörung vor einem Moskauer Stadtgericht.

Der prominente Milliardär soll Berichten zufolge einen niederländischen Pass benutzt haben, um sicher über die Grenze nach Belarus zu gelangen. Vor seinem plötzlichen Verschwinden hob er erfolgreich Milliarden Rubel von seinen persönlichen Gazprombank-Konten ab, wie die The Moscow Times unter Berufung auf Onet berichtete.

Mit extremen Vorwürfen konfrontiert

Die Staatsanwaltschaft war wütend über das plötzliche Verschwinden. Ein Vertreter der Staatsanwaltschaft erklärte vor Gericht: „Wenn Galizki sich als Patriot betrachtet, warum hat er dann unter Verletzung der Sicherheitsmaßnahmen Russland mit einem niederländischen Pass verlassen und ist nach Belarus gereist?“

Die russischen Behörden stuften den Geschäftsmann und seinen gesamten Investmentfonds offiziell als extremistische Organisation ein. Sie beschuldigen den Technologieführer, das ukrainische Militär direkt finanziert zu haben.

Staatsanwälte behaupten, sein Fonds habe über 50 Millionen US-Dollar an ukrainische Unternehmen gesendet, die fortschrittliche Waffen und Kampfdrohnen herstellen. Sie führen ferner an, das Unternehmen habe absichtlich aufgehört, in heimische Projekte zu investieren, unmittelbar nach der Annexion der Krim im Jahr 2014.

Das Imperium beschlagnahmt

Der Milliardär bestreitet vehement alle schwerwiegenden strafrechtlichen Vorwürfe. Sein Verteidigungsteam besteht darauf, dass er seine Beziehung zu dem Investmentfonds vollständig beendet habe, als der aktuelle Krieg im Jahr 2022 begann.

Laut TASS behauptet Galizki, seine Finanzinvestitionen seien streng auf gewöhnliche zivile Projekte beschränkt gewesen. Trotz seiner rechtlichen Verteidigung ordnete ein lokales Gericht die sofortige Beschlagnahmung seines immensen Inlandsvermögens an.

Der Staat enteignete den Pionier seiner verbleibenden lokalen Vermögenswerte vollständig. Beamte beschlagnahmten rund acht Milliarden Rubel, darunter einen erheblichen Teil der Bankeinlagen sowie eine luxuriöse Moskauer Wohnung, fünf Parkplätze und eine prächtige Landhausvilla.

Diese hochkarätigen Immobilien und seine ehemaligen Unternehmensanteile fallen nun unter die direkte Kontrolle staatlicher Unternehmen.

Über fast zwei Jahrzehnte hinweg pumpte sein Unternehmen Hunderte Millionen in große Tech-Startups wie Yandex und CarPrice. Nun ist die russische Regierung damit beschäftigt, die Überreste dieses lukrativen Imperiums, die der Gründer zurückgelassen hat, zu absorbieren.

Quellen: The Moscow Times, TASS