Warum 8 Stunden Schlaf nicht immer ausreichen.
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Eine ganze Nacht Schlaf garantiert nicht, dass man sich ausgeruht fühlt. Dennoch wachen viele Menschen müde auf, selbst nach acht Stunden im Bett.
Experten sagen, dass das Problem möglicherweise nicht darin liegt, wie lange man schläft, sondern wie gut man schläft.
Dr. Wendy Troxel, klinische Psychologin und leitende Verhaltenswissenschaftlerin bei RAND, erklärt, dass es einen wichtigen Unterschied zwischen Schlafdauer und Schlafqualität gibt.
„Viele Menschen sagen: ‚Ich schlafe genug, ich bekomme sieben bis acht Stunden Schlaf, aber ich wache trotzdem müde und nicht erholt auf‘“, sagte sie gegenüber Fox News Digital.
„Etwa jeder dritte Erwachsene hat eine nicht erholsame Schlafqualität.“
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Das bedeutet, dass der Körper trotz ausreichend Zeit im Bett nicht die nötige Erholung bekommt.
Was den Schlaf beeinflusst
Dr. Troxel sagte, dass mehrere Alltagsgewohnheiten die Schlafqualität beeinträchtigen können.
„Es gibt viele Faktoren, die zu schlechter Schlafqualität beitragen können, unabhängig davon, wie viele Stunden man geschlafen hat.“
Dazu gehören Ernährung, Koffeinkonsum, Alkoholkonsum und Bildschirmzeit vor dem Schlafengehen.
Sie fügte hinzu, dass Frauen häufig stärker betroffen sind als Männer.
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„Was wir definitiv wissen, ist, dass die Schlafqualität von Frauen oft stärker beeinträchtigt ist als die von Männern“, sagte sie.
Abendliche Gewohnheiten
Was man am Abend tut, spielt eine große Rolle für die Schlafqualität.
Dr. Troxel empfiehlt, schwere Mahlzeiten kurz vor dem Schlafengehen zu vermeiden.
„Man sollte nicht hungrig ins Bett gehen, aber auch nicht mit vollem Magen einschlafen, während der Körper noch aktiv verdaut“, sagte sie.
Spätes Essen oder schwer verdauliche Nahrung kann es erschweren, in einen tiefen und erholsamen Schlaf zu fallen.
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Zeitpunkt von Bewegung
Bewegung ist grundsätzlich gut für den Schlaf, aber der Zeitpunkt ist entscheidend.
Dr. Troxel warnte, dass Sport am späten Abend sogar das Gegenteil bewirken kann.
„Bewegung ist sehr anregend, besonders in sozialen Situationen, und das kann den Schlaf stören“, sagte sie.
Sie empfiehlt, früher am Tag zu trainieren.
Insgesamt sagen Experten, dass die Verbesserung der Schlafqualität – nicht nur der Schlafdauer – entscheidend ist, um sich morgens erholt zu fühlen.
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Quellen: Fox News Digital, RAND Corporation, Unilad