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Russische Seeminen treiben im Schwarzen Meer: Rumänien veröffentlicht Foto

Sea mine
Not the photo released by Romania / Shutterstock.com

Der Kreml weist die Anschuldigungen zurück und erklärt, die Minen seien ukrainisch.

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Die Spannungen zwischen Rumänien und Russland haben sich nach widersprüchlichen Behauptungen über gefährliche Seeminen, die im Schwarzen Meer treiben, verschärft.

Beamte in Bukarest und Moskau bieten völlig unterschiedliche Erklärungen.

Das rumänische Ministerium für Nationale Verteidigung (MApN) erklärte am Freitag, den 27. März, dass die Verantwortung für die treibenden Seeminen ausschließlich bei Russlands Aktionen in der Ukraine liege.

Laut dem Ministerium steht das Vorhandensein von Minen in direktem Zusammenhang mit Russlands Militäroperationen gegen die Ukraine. Es fügte hinzu, dass Versuche, die Schuld abzuwälzen, Bemühungen seien, die öffentliche Meinung irrezuführen und die wahre Quelle der Bedrohung zu verschleiern.

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Steigende Spannungen

Laut Ziare antwortete die russische Botschaft, nachdem der rumänische Verteidigungsminister zuvor in der Woche gesagt hatte, das Land habe sich mit Minen russischen Ursprungs auseinandergesetzt. In einem Social-Media-Beitrag wiesen russische Diplomaten diese Behauptung zurück.

Sie erklärten, dass „die treibenden Seeminen im Schwarzen Meer ausschließlich ukrainischen Ursprungs sind und keine Verbindung zu Russland haben“.

Die Botschaft verwies auch auf frühere Warnungen des russischen Föderalen Sicherheitsdienstes vom März 2022. Demnach hätten ukrainische Seestreitkräfte Hunderte älterer Minen in der Nähe wichtiger Häfen wie Odessa und Tschornomorsk eingesetzt.

Widersprüchliche Behauptungen

Russische Beamte sagten, Stürme hätten die Kabel, die die Vorrichtungen verankerten, zerrissen, wodurch sie in den westlichen Teil des Schwarzen Meeres und in Richtung des Bosporus treiben konnten.

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Rumänische Behörden bestehen jedoch darauf, dass die Gefahr von Russlands Invasion in der Ukraine ausgeht, und beschuldigen Moskau, von den Fakten ablenken zu wollen, berichtet Ziare.

Der Austausch markiert die jüngste diplomatische Konfrontation zwischen den beiden Seiten, da die Sicherheitsbedenken im Schwarzen Meer weiterhin ungelöst sind.

Quellen: Ziare.com, offizielle Erklärungen des rumänischen Ministeriums für Nationale Verteidigung und der russischen Botschaft in Bukarest