Westliche Sanktionen sollten Russlands Fähigkeit, seinen Krieg in der Ukraine zu finanzieren, langsam untergraben.
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Staaten haben die Beschränkungen für Handel, Finanzen und Energie stetig ausgeweitet.
Während diese Maßnahmen darauf abzielen, Moskaus Wirtschaft im Laufe der Zeit zu schwächen, hat Russland sie wiederholt als ineffektiv und politisch motiviert abgetan.
Diese Reaktion zeigte sich erneut, nachdem Kanada seine jüngste Sanktionsrunde bekannt gab.
Scharfe Kritik
Russlands Botschafter in Kanada, Oleg Stepanow, hat Ottawas neue Sanktionen als ineffektiv abgetan.
Er deutete an, dass der Zeitpunkt mit dem bevorstehenden Treffen der G7-Außenminister in Frankreich zusammenhänge.
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Stepanow behauptete, die Sanktionen seien eingeführt worden, damit Kanada Einigkeit mit seinen Verbündeten demonstrieren könne.
Er bezeichnete die G7 als einen „anti-russischen Klub“.
Der Gesandte kritisierte auch die jüngsten Treffen zwischen kanadischen Beamten und ukrainischen Diaspora-Gruppen.
Neue Sanktionen
Kanada kündigte Anfang dieser Woche zusätzliche Beschränkungen gegen Russland an.
Außenministerin Anita Anand sagte, die Maßnahmen zielen darauf ab, Bemühungen zur Umgehung bestehender Sanktionen zu unterbinden.
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Das neueste Paket umfasst die Aufnahme von rund 100 Schiffen, die mit Russlands sogenannter Schattenflotte in Verbindung stehen, auf die schwarze Liste.
Seit 2014 hat Kanada Sanktionen gegen Tausende von russischen Einzelpersonen und Organisationen verhängt.
Mehr als 600 Schiffe wurden ebenfalls auf die Sanktionsliste gesetzt.
Beamte sagen, die Maßnahmen sollen den Druck auf Moskau wegen seines Vorgehens in der Ukraine erhöhen.
Quellen: TASS