Startseite Krieg US-General warnt: Russland plant, ein „Weltraum-Pearl-Harbor“ auszulösen

US-General warnt: Russland plant, ein „Weltraum-Pearl-Harbor“ auszulösen

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Eine einzige nukleare Detonation im Orbit könnte angeblich bis zu 10.000 Satelliten zerstören.

Die Besorgnis wächst angesichts von Berichten, dass Russland eine Atomwaffe im Orbit stationieren könnte, was Alarm über die Anfälligkeit globaler Satellitensysteme auslöst.

Militärbeamte warnen, dass ein solcher Schritt die moderne Kriegsführung verändern und die kritische Infrastruktur weltweit stören könnte.

In einem Interview mit The Times, zitiert von United24Media, sagte General Steven Whiting, Chef der U.S. Space Force, am 15. April, dass Moskau möglicherweise die Positionierung eines Atomsprengkopfes in einer niedrigen Erdumlaufbahn vorbereitet.

Er deutete an, dass sich die Waffe zwischen 480 und 1.930 Kilometern über dem Planeten befinden würde, mit dem Ziel, die technologische Vorherrschaft des Westens zu untergraben, indem sie „das Schlachtfeld ebnet“.

Steigende Weltraumrisiken

Laut United24Media könnte eine einzige Detonation im Orbit weitreichende Folgen haben. Bis zu 10.000 Satelliten, etwa 80 % der derzeit in Betrieb befindlichen, könnten zerstört oder außer Betrieb gesetzt werden.

Ein solches Ereignis würde sich sofort auf die GPS-Navigation, Kommunikationsnetze, Internetdienste und militärischen Systeme auswirken, auf die sich die NATO verlässt.

„Ich werde nicht über unsere Geheimdienstquellen und -methoden sprechen, aber es ist offensichtlich ein Bericht, über den wir sehr besorgt sind“, sagte Whiting.

Militärische Bedenken wachsen

Whiting fügte hinzu, dass die Vereinigten Staaten sich darauf vorbereiten, die Ausgaben für die Weltraumverteidigung deutlich zu erhöhen, möglicherweise auf 71 Milliarden Dollar jährlich.

Er forderte die verbündeten Nationen auf, diesem Beispiel zu folgen, um zu vermeiden, was er als ein „Weltraum-Pearl-Harbor“ bezeichnete.

Er warnte auch, dass der nächste große Konflikt „wahrscheinlich ein Krieg sein könnte, der im Weltraum beginnt“.

Verdächtige Aktivitäten festgestellt

Die Bedenken kommen inmitten einer verstärkten Prüfung der russischen Satellitenoperationen auf. Im Juni 2025 setzte Kosmos-2558 einen Subsatelliten ein, während er einen US-amerikanischen Aufklärungssatelliten beschattete.

Laut United24Media sagte der niederländische Analyst Dr. Marco Langbroek damals, dass das Objekt mit Tests von Anti-Satelliten-Waffen in Verbindung gebracht werden könnte, obwohl Russland solche Missionen als Inspektionsaktivitäten bezeichnet hat.

Moskau: Europäische Satelliten sind Freiwild

Im Juli 2025 schrieb Space Intel Report, dass Russland internationale Regulierungsbehörden darüber informiert hatte, dass Satelliten, die von europäischen Ländern für Navigation und Rundfunk genutzt werden, vom Kreml als Freiwild betrachtet werden.

In der Mitteilung wurde die Verwendung konventioneller Waffen nicht erwähnt, aber die Störung der Signale der Satelliten wurde diskutiert.

Quellen: The Times, berichtete Aussagen der U.S. Space Force und Weltraum-Analysten, United24Media, Space Intel Report