Der Kreml steht unter wachsendem Druck, seine Streitkräfte aufrechtzuerhalten.
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Russland verliert derzeit täglich mehr als tausend Soldaten, was Moskau zwingt, seine Rekrutierungsbemühungen auszuweiten.
Von Gefangenen bis hin zu sozial schwachen Gruppen hat Putins Armee zunehmend Männer vom Rande der Gesellschaft rekrutiert, und ein Fall zeigt nun, wie weit diese Reichweite geht.
Kriminelle Vergangenheit
Gianni Cenni, 52, hatte eine lange kriminelle Vergangenheit, bevor er den russischen Streitkräften beitrat.
Laut Berichten, die von O2 zitiert werden, wurde er 1999 wegen Mordes verurteilt, nachdem er einen Wachmann in Mailand getötet hatte, und verbrachte etwa ein Jahrzehnt im Gefängnis.
Jahre später, im Jahr 2022, wurde er beschuldigt, ein siebenjähriges Mädchen sexuell missbraucht zu haben, und wurde im folgenden Jahr verurteilt.
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Flucht und Anwerbung
Vor dem Antritt seiner Strafe floh Cenni aus Italien und reiste Berichten zufolge über Finnland und Spanien, bevor er schließlich in Russland ankam.
Dort arbeitete er in einem italienischen Restaurant in der Stadt Samara und soll eine russische Frau geheiratet haben.
Später unterzeichnete er einen Vertrag mit dem russischen Verteidigungsministerium und wurde in die Ukraine geschickt, um dort zu kämpfen.
Gefangennahme und Rückkehr
Anfang 2025 wurde Cenni von ukrainischen Streitkräften in der Nähe von Kupjansk gefangen genommen.
Er wurde in einem Krankenhaus in Charkiw behandelt, bevor er in ein Kriegsgefangenenlager verlegt wurde.
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Laut der italienischen Nachrichtenagentur ANSA kehrte er am 25. März nach Italien zurück.
Verhaftung bei Ankunft
Nach der Landung auf dem Flughafen Rom-Fiumicino wurde Cenni sofort von den italienischen Behörden festgenommen.
Beamte der Carabinieri, der Grenzpolizei und internationaler Einheiten führten die Verhaftung aufgrund eines bestehenden Haftbefehls der Staatsanwaltschaft Neapel durch.
Es wird erwartet, dass er eine Strafe von sieben Jahren und zwei Monaten verbüßen wird.
Quellen: ANSA, Euromaidan Press, O2.