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Die physischen und digitalen Risiken in Ihrer Tasche

Die physischen und digitalen Risiken in Ihrer Tasche
SveKo/shutterstock.dk

Smartphones haben sich von Luxusgeräten zu unverzichtbaren Alltagsbegleitern entwickelt.

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Smartphones haben sich von Luxusgeräten zu unverzichtbaren Alltagsbegleitern entwickelt. Milliarden Geräte sind weltweit im Umlauf.

Für viele Menschen ist das Smartphone das Erste am Morgen und das Letzte am Abend.

Doch wie BGR berichtet, kann genau dieses Gerät, das informiert und verbindet, auch unterschätzte Risiken mit sich bringen.

Von BGR zitierte Forscher weisen darauf hin, dass intensive Smartphone-Nutzung zunehmend mit einer verkürzten Aufmerksamkeitsspanne verbunden wird – besonders bei jüngeren Nutzern, die viel Kurzvideo-Inhalte konsumieren.

Übermäßige Bildschirmzeit wird zudem mit höheren Werten für Angstzustände und Depressionen in Verbindung gebracht. Studien zeigen, dass selbst kurze technologische Pausen Stimmung und Wohlbefinden verbessern können.

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Die Nutzung des Smartphones spät am Abend kann den natürlichen Schlafrhythmus stören. Bildschirmlicht hemmt die Melatoninproduktion, erschwert das Einschlafen und mindert die Schlafqualität. Experten empfehlen, mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen auf das Smartphone zu verzichten.

Schlaf und Konzentration

Auch körperliche Belastungen sind ein Thema. Das längere Beugen des Kopfes nach unten beim Blick auf den Bildschirm erhöht den Druck auf Nacken und Wirbelsäule und kann langfristig Beschwerden verursachen.

Die Augen können ebenfalls leiden. Ein zu geringer Abstand zum Display und häufiges Fokussieren auf einen kleinen Bildschirm können mit der Zeit zu visueller Ermüdung führen.

Fachleute raten dazu, die tägliche Freizeit-Bildschirmzeit zu begrenzen und das Gerät auf Augenhöhe zu halten.

Digitale Sicherheitsrisiken

Digitale Bedrohungen bleiben ein anhaltendes Risiko. Eine von BGR hervorgehobene Methode ist der sogenannte SIM-Swap-Betrug. Dabei überreden Kriminelle Mobilfunkanbieter, die Telefonnummer eines Opfers auf eine andere SIM-Karte zu übertragen.

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Mit Kontrolle über die Nummer können Angreifer Verifizierungscodes abfangen und auf geschützte Konten zugreifen – oft bevor das Opfer es bemerkt. Warnsignale können plötzlicher Netzverlust oder unerwartete Authentifizierungsanfragen sein.

Auch öffentliche USB-Ladestationen bergen Risiken. Beim sogenannten Juice Jacking können manipulierte Anschlüsse Malware übertragen oder Daten auslesen. Ein eigenes Ladegerät oder ein USB-Datenblocker kann das Risiko verringern.

Hygiene

Hygiene wird häufig unterschätzt. Da Smartphones ihre Nutzer den ganzen Tag begleiten, sammeln sie erhebliche Mengen an Bakterien an. Eine Studie fand „a median of 17,032 bacterial 16S rRNA gene copies per phone.“

Experten empfehlen eine tägliche Reinigung mit einem Mikrofasertuch und geeigneten Desinfektionsmitteln, um die Verbreitung von Keimen zu reduzieren.

Quellen: BGR

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