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Meta sichert sich riesige Chip-Lieferung im Rennen um KI-Dominanz

Meta sichert sich riesige Chip-Lieferung im Rennen um KI-Dominanz
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Meta hat eine mehrjährige Vereinbarung mit dem Chiphersteller AMD geschlossen, um sich große Mengen fortschrittlicher KI-Prozessoren zu sichern.

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Meta hat eine mehrjährige Vereinbarung mit dem Chiphersteller AMD geschlossen, um sich große Mengen fortschrittlicher KI-Prozessoren zu sichern.

Die Vereinbarung zeigt, wie große Technologiekonzerne von kurzfristigen Einkäufen zu langfristigen Lieferverträgen übergehen, um ihre Rechenkapazitäten abzusichern.

Laut TechWire Asia unter Berufung auf Reuters könnte der Vertrag über fünf Jahre einen Wert von rund 60 Milliarden US-Dollar haben. Die Lieferungen sollen in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 beginnen.

Langfristige Sicherung von Rechenleistung

Meta erhält Zugang zu AMDs nächster Generation von KI-Chips, darunter Hardware für sogenannte Inference-Aufgaben — also Anwendungen, bei denen trainierte KI-Modelle in Echtzeit Antworten generieren.

Das Unternehmen hat seine KI-Infrastruktur in den vergangenen Jahren stark ausgebaut, um Funktionen auf seinen sozialen Plattformen, in Werbesystemen und internen Anwendungen zu unterstützen. Dafür sind enorme Rechenzentren und eine stabile Versorgung mit spezialisierten Prozessoren erforderlich.

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Reuters zufolge könnte die Vereinbarung eine Rechenleistung von bis zu sechs Gigawatt ermöglichen — ein Hinweis auf den enormen Energie- und Infrastrukturbedarf moderner KI-Systeme.

Strategische Partnerschaft

Im Rahmen der Zusammenarbeit hat AMD eine erfolgsabhängige Option ausgegeben, die Meta Zugang zu bis zu 160 Millionen Aktien verschaffen könnte, sofern bestimmte Meilensteine erreicht werden. Dies könnte einer Beteiligung von rund 10 Prozent entsprechen.

Die Struktur deutet auf einen Trend hin, bei dem die Beziehungen zwischen Chipherstellern und Hyperscalern strategischer und langfristiger werden.

Diversifizierung der Lieferkette

Meta arbeitet weiterhin mit Nvidia zusammen, das den Markt für KI-Beschleuniger dominiert. Die Vereinbarung mit AMD signalisiert jedoch eine klare Strategie zur Risikostreuung und Verringerung der Abhängigkeit von einem einzelnen Anbieter.

Die stark gestiegene Nachfrage nach KI-Hardware hat weltweit Engpässe verursacht. Durch mehrjährige Lieferverträge will Meta sowohl Kapazität als auch Stabilität für seine KI-Offensive sichern.

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Die Entwicklung zeigt, dass es im KI-Wettbewerb nicht nur um Software und Algorithmen geht — sondern zunehmend um Chips, Rechenzentren und Energie.

Quellen: TechWire Asia