Russland hat gegen Google eine Geldstrafe verhängt, während die Behörden ihre Kontrolle über Online-Inhalte weiter verschärfen.
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Russland hat gegen Google eine Geldstrafe verhängt, während die Behörden ihre Kontrolle über Online-Inhalte weiter verschärfen.
Die Maßnahme ist Teil umfassender Bemühungen Moskaus, den Zugang zu digitalen Werkzeugen einzuschränken, mit denen Nutzer staatliche Beschränkungen umgehen können.
Ein russisches Gericht verhängte gegen Google eine Strafe von mehr als 22 Millionen Rubel, umgerechnet rund 288.000 US-Dollar, weil über den Google Play Store VPN-Dienste angeboten wurden.
Laut Reuters argumentieren russische Behörden, dass VPN-Anwendungen es Nutzern ermöglichen, staatliche Sperren zu umgehen und auf ausländische Plattformen sowie Inhalte zuzugreifen, die innerhalb Russlands blockiert oder eingeschränkt sind.
Gerichtsentscheidung
Das Urteil ist Teil einer breiteren Kampagne zur Regulierung von Technologieunternehmen, die im Land tätig sind.
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VPN-Dienste werden weltweit genutzt, um Online-Privatsphäre zu stärken und Internetverbindungen zu sichern. In Russland geraten sie jedoch zunehmend ins Visier der Regulierungsbehörden, da sie staatliche Internetbeschränkungen unterlaufen könnten.
Ausbau der Kontrolle
Reuters berichtet, dass die Geldstrafe im Zusammenhang mit anhaltenden Bemühungen Moskaus steht, die Kontrolle über das nationale Internet zu verstärken — insbesondere vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen.
In den vergangenen Jahren hat Russland mehrere Maßnahmen eingeführt, um den Zugang zu ausländischen sozialen Netzwerken und unabhängigen Informationsquellen einzuschränken.
Die aktuelle Entscheidung zeigt, dass internationale Technologiekonzerne weiterhin mit Sanktionen rechnen müssen, wenn sie russische Vorschriften zur digitalen Verbreitung und zu Online-Inhalten nicht einhalten.
Quellen: Reuters,