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Es gebe „keine Chance“, dass ein Angriff auf den Iran die USA in einen neuen, langen Krieg hineinziehen würde, sagt J. D. Vance

Es gebe „keine Chance“, dass ein Angriff auf den Iran die USA in einen neuen, langen Krieg hineinziehen würde, sagt J. D. Vance
U.S. Secretary of Defense, Public domain, via Wikimedia Commons

Die US-Marine hat ihre Präsenz in der Nähe des Iran ausgebaut, während Donald Trump Teheran wiederholt bedroht hat.

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Die Spannungen zwischen Washington und Teheran haben sich wegen Irans nuklearer Aktivitäten verschärft.

US-Präsident Donald Trump hat vor möglichen Militärschlägen gewarnt, obwohl er zuvor erklärt hatte, die USA hätten Irans Atomprogramm bei Angriffen im vergangenen Jahr „ausgelöscht“.

Irans Oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei hat im Falle eines Angriffs mit Vergeltung gedroht, während iranische Vertreter weiterhin betonen, ihr Atomprogramm diene friedlichen Zwecken.

Bislang hat Donald Trump keinen Angriff auf den Iran angeordnet, doch erfolglose Gespräche zwischen den USA und dem Iran am Donnerstag halten die Möglichkeit eines US-Schlags gegen den Iran offen.

Sollten die USA jedoch den Iran angreifen, würde dies die Vereinigten Staaten nicht in einen weiteren langwierigen Krieg im Nahen Osten hineinziehen – zumindest nach Ansicht des Vizepräsidenten.

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„Keine Chance“

In einem am Donnerstag veröffentlichten Interview mit der Washington Post argumentierte J. D. Vance, ein möglicher Angriff würde Teheran als Warnung dienen und nicht den Beginn einer langwierigen Kampagne markieren.

Er betonte, es gebe „keine Chance“, dass die Vereinigten Staaten in einen offenen, regionalen Krieg verwickelt würden.

Steigende Spannungen

In dem Interview mit der Washington Post warnte Vance davor, aus früheren Konflikten allzu starre Lehren zu ziehen.

„Ich denke, wir müssen vermeiden, die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen“, sagte er. „Ich denke auch, dass wir vermeiden müssen, die Lehren der Vergangenheit zu überinterpretieren.“

Er bekräftigte, dass Diplomatie weiterhin der bevorzugte Weg sei, fügte jedoch hinzu, Fortschritte „hängen davon ab, was die Iraner tun und was sie sagen“.

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Quellen: The Washington Post, The Times of Israel