Ostern ist für viele in Europa gerade erst vorbei.
Gerade lesen andere
Wie üblich war es von Familientreffen, Traditionen und dem vertrauten Ritual der Ostereiersuche in Gärten und Parks geprägt.
Für die meisten ist es eine unbeschwerte Aktivität, die mit Feiern und Routine verbunden ist.
Doch für eine Gruppe nahm der Feiertag eine unerwartete und zutiefst beunruhigende Wendung.
Schockierende Entdeckung
Was als einfache Ostereiersuche im Südwesten Deutschlands begann, endete mit der Entdeckung einer Phiole mit der Aufschrift „Polonium-210“ in einem Garten in der Nähe von Stuttgart, wie The Express berichtet.
Die Behörden wurden sofort alarmiert, was eine groß angelegte Notfallreaktion in der Stadt Vaihingen an der Enz auslöste.
Lesen Sie auch
Insgesamt wurden 138 Einsatzkräfte und 41 Fahrzeuge zum Einsatzort entsandt.
Großer Einsatz
Spezialistenteams, darunter eine Strahlenschutzeinheit, wurden eingesetzt, um die potenzielle Bedrohung zu beurteilen.
Ein Sprecher der örtlichen Feuerwehr sagte, der Behälter wirke authentisch.
Er merkte an, dass die Beschriftung „nicht einfach von Hand gekritzelt“ sei, sondern „eindeutig und offiziell gekennzeichnet“.
Tödliches Material
Polonium-210 ist eine hochradioaktive Substanz, die für ihre extreme Toxizität bekannt ist.
Lesen Sie auch
Es erlangte weltweite Aufmerksamkeit, nachdem es 2006 bei der Vergiftung des ehemaligen russischen Spions Alexander Litwinenko in London eingesetzt wurde.
Das Isotop ist besonders gefährlich, weil es im Körper nur schwer nachweisbar ist.
Vergangene Fälle
Litwinenko starb an schweren inneren Schäden, die durch die Substanz verursacht wurden, die ihm in ein Getränk gemischt worden war.
Das Isotop wurde auch mit der mutmaßlichen Vergiftung des palästinensischen Führers Jassir Arafat in Verbindung gebracht, wobei später ungewöhnlich hohe Werte in seinen Überresten festgestellt wurden.
Selbst sehr geringe Mengen können tödlich sein.
Lesen Sie auch
Berichten zufolge wurden die Personen, die die Phiole entdeckt haben, nicht verletzt.
Die deutschen Behörden arbeiten nun daran, die Substanz zu bestätigen und festzustellen, wie sie in den Garten gelangt ist.
Quellen: The Express, Deutsche Feuerwehren