Eine mutmaßlich russische Drohne flog in der Nähe eines französischen Kriegsschiffs, das Südschweden besuchte, und löste eine Reaktion der örtlichen Streitkräfte aus.
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Behörden zufolge wurde das unbemannte Fluggerät neutralisiert, doch es bleiben Fragen darüber, was anschließend mit ihm geschah, berichtet WP Wiadomości.
Drohne nahe Kriegsschiff
Der schwedische öffentlich-rechtliche Sender SVT berichtete am Donnerstag, dass eine von einem russischen Schiff gestartete Drohne sich dem französischen Flugzeugträger Charles de Gaulle näherte, während dieser im Hafen von Malmö lag.
Nach Angaben von SVT startete die Drohne von einem russischen Schiff in der Nähe des Hafens und nahm anschließend Kurs auf den Flugzeugträger.
Die schwedischen Streitkräfte entdeckten das Fluggerät und leiteten eine Störmaßnahme ein. Die Drohne verschwand daraufhin vom Radar.
Unklar bleibt laut SVT, ob sie ins Meer stürzte oder zu dem russischen Schiff zurückkehren konnte.
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Militärische Reaktion
Die schwedischen Streitkräfte haben die technischen Einzelheiten des Einsatzes nicht öffentlich dargelegt, bestätigten jedoch, dass Maßnahmen ergriffen wurden, um die weitere Annäherung der Drohne zu verhindern.
Der Vorfall ereignete sich, während das französische Schiff in Malmö festgemacht hatte, und lenkte die Aufmerksamkeit auf die Sicherheitsvorkehrungen rund um besuchende NATO-Einheiten.
Weder russische noch französische Behörden äußerten sich zunächst zu dem Bericht.
Flaggschiff im Hafen
Die Charles de Gaulle, ein nuklear betriebener Flugzeugträger und das Flaggschiff der französischen Marine, traf am Mittwoch in Malmö ein.
Das Schiff soll mehrere Tage in Schweden bleiben, um an NATO-Militärübungen teilzunehmen.
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Es ist derzeit der größte nicht-amerikanische nuklear betriebene Flugzeugträger im aktiven Dienst.
Quellen: SVT, WP Wiadomości