Inmitten der anhaltenden Kämpfe in der Ostukraine nahm ein routinemäßiger Drohnenflug eine unerwartete Wendung. Was als Versorgungsflug begann, endete damit, dass zwei ungewöhnliche Passagiere aus der Gefahrenzone gebracht wurden.
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Die Begebenheit zeigt, wie Improvisation im Krieg über menschliche Bedürfnisse hinausgehen kann.
Ungeplante Evakuierung
Laut United24 Media führten Soldaten der 14. separaten mechanisierten Brigade der Ukraine eine drohnenunterstützte Rettung einer Katze und eines Hundes aus Frontstellungen durch.
Die Drohne, die normalerweise für den Transport von Nachschub eingesetzt wird, absolvierte mit den Tieren an Bord einen 12 Kilometer langen Flug, berichtete die Tierschutzorganisation UAnimals am 6. April.
Die Tiere wurden in großen, gesicherten Taschen untergebracht, die an der Drohne befestigt waren, sodass sie während des Fluges stabil blieben.
Grund für die Rettung
Die Evakuierung wurde durch die Abwesenheit des Besitzers der Katze notwendig, eines Soldaten, der verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert worden war.
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Kameraden entschieden sich, einzugreifen und das Tier aus der Kampfzone zu bringen, anstatt es zurückzulassen.
Sie beschlossen zudem, einen Hund aus demselben Gebiet mitzunehmen, sodass beide Tiere gemeinsam in Sicherheit gebracht wurden.
Sichere Ankunft
Beide Tiere überstanden die Reise ohne Zwischenfälle und befinden sich nun wieder unter sicheren Bedingungen bei ukrainischen Soldaten.
Die Aktion zeigt die Anpassungsfähigkeit militärischer Einheiten, die verfügbare Mittel für unerwartete humanitäre Einsätze nutzen.
Sie unterstreicht auch die emotionalen Bindungen, die zwischen Soldaten und Tieren in Konfliktgebieten entstehen.
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Weitere Rettungen
United24 Media berichtete zudem über einen weiteren Vorfall mit der 429. separaten Brigade für unbemannte Systeme der Ukraine, bekannt als „Achilles“.
Während eines Kampfeinsatzes befreite die Einheit eine Eule, die sich in einem feindlichen Anti-Drohnen-Netz verfangen hatte, das mit Glasfaserkabeln verschlungen war.
Der Vogel, der sich nicht selbst befreien konnte, wurde von den Soldaten vorsichtig gerettet und wieder in die Wildnis entlassen.
Quellen: United24 Media